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Biden nimmt Stellung zu den Hackerangriffen
Aus News-Clip vom 04.07.2021.
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Biden lässt Fall untersuchen Grosser Hackerangriff legt weltweit Hunderte Firmen lahm

  • Einer der grössten erpresserischen Hackerangriffe weltweit hat Hunderte Firmen in den USA und Europa lahmgelegt.
  • 800 Filialen einer schwedischen Lebensmittelkette mussten schliessen, weil die Kassen nicht mehr funktionierten.
  • Der ausgeklügelte Angriff am Freitag galt dem US-amerikanischen Tech-Anbieter Kaseya.
  • US-Präsident Joe Biden leitet eine Untersuchung ein.

Eine Erpressergruppe, bekannt unter dem Namen «REvil» steht im Verdacht, das Desktop-Management-Tool VSA von Kaseya gekapert und ein bösartiges Update eingeschleust zu haben.

Lösegeldzahlungen in Milliardenhöhe gefordert

So konnten Tausende von Kunden des Tech-Management-Anbieters infiziert werden. Auch der staatliche Bahnverkehr in Schweden und eine Apothekenkette wurden so angegriffen. Den betroffenen Geschäften wurden elektronische Nachrichten geschickt, in denen Lösegeldzahlungen in Höhe von Milliarden von Dollar gefordert wurden. «Was wir jetzt an Opfern sehen, ist wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs», sagte Adam Meyers, Senior Vize Leiter des Sicherheitsunternehmens CrowdStrike.

Biden leitet Untersuchung ein

US-Präsident Joe Biden antwortete ausweichend auf die Frage nach einer möglichen Verantwortung Russlands. «Die anfängliche Überlegung war, dass es nicht die russische Regierung war, aber wir sind uns noch nicht sicher», sagte Biden am Samstag bei einem Auftritt in Central Lake in Michigan. Er habe Geheimdienste mit einer Untersuchung des Vorfalls beauftragt.

Die USA haben Russland wiederholt für Hackerangriffe verantwortlich gemacht. Russland hat dies zurückgewiesen. Von der Cyberattacke am Freitag auf eine Software des Anbieters Kaseya waren dem US-Sicherheitsdienstleister Huntress zufolge rund 200 US-Unternehmen betroffen. Huntress vermutet hinter der Attacke eine russische Hackergruppe.

SRF 4 News, 04.07.2021, 03:00 Uhr;

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45 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Huber  ("Hu" goot au...!)
    Genau, Herr Baron. Das ist der beste Ansatz:
    Die Schweiz baut ihre Kernkompetenz in allen Belangen der sicheren, einbruchsfreien und kryptografierten Datenvefarbeitung, beweist ihre Unternehmenstauglichkeit auf intetbat. Evene und verkauft Standort, Infrastruktur und Dienszleistungen ins Ausland teuer. Wetten, die Kundschaft würd uns zufliegen, wie sie den sicheren Hafen "Schweizer Franken" ja auch weltweit kennen und schätzen gelernt hat. Daten-Hosting im Gotthardmassiv, was für ein USP!
  • Kommentar von René Baron  (René Baron)
    Cybersecurity ist ein Schlüsselfaktor für den Wirtschaftsstandort Schweiz.
    Hier sollte der Bund mehr tun, da insbesondere Startups und KMUs weder über die Mittel noch die Erfahrung verfügen, die entsprechende Infrastruktur nicht nur einmal aufzubauen, sondern viel wichtiger noch permanent zu überwachen.
    Hier müssen UNBEDINGT und SOFORT Kompetenzzentren aufgebaut werden, an welche diejenigen, die nicht selber können, andocken sollen.
  • Kommentar von Peter Mueller  (Elbrus)
    Das Hauptproblem hat einen Namen „Microsoft“. Mehr als 95% aller Hackversuche gehen über MS Systeme. Deren Sicherheit ist schlampig bis unseriös programmiert. Vier Augen Prinzip kennen die nicht, Geoblocking unbekannt, Login Zugriffe mit Anzahl Restriktionen kennen die nicht. Deren Browserqualität kennt jeder der schon länger im Geschäft ist. Gehärtete Browser wie bei Postfinance komplett unbekannt in den USA. Solar Winds hat EU Antivirus Hersteller angewiesen Ihr Verzeichnis nicht zu prüfen,
    1. Antwort von René Baron  (René Baron)
      Entscheidend sind nicht die Versuche sondern die Erfolge. Die wichtigsten Systeme laufen i.d.R. nicht auf Windows, genauso wenig wie Netzwerk und Sicherheitsinfrastruktur...
      Umgekehrt: Nennen sie mir auch nur eine systemrelevante Anwendung die auf Apple läuft...
      Fazit: Mit undifferenziertem Werweissen schüren wir nur Panik und kommen der Lösung keinen Schritt näher!
    2. Antwort von Peter Mueller  (Elbrus)
      @Baron Apple alleine hat mehrere tausend SAP Clients im Einsatz die voll Produktionsrelevant sind Zeigen Sie,mir Hackerattacken auf IBM AS400/eSeries, RedHat, Oracle Linux die zu tausenden bei Banken im Einsatz sind. Die grosse Schwäche der westlichen IT ist Microsoft. Den Ipcp Programming Challenge haben bis 2019 seit 2000 nur östliche Teams gewonnen Russe >10, Chinesen und 1x Polen. MIT, ETH unter ferner liefen absolut chancenlos.
    3. Antwort von René Baron  (René Baron)
      @Müller: Microsoft wird angegriffen weil es für professionelle Büroarbeit am geeignetsten ist (-> Marktdominanz), die besten Programmiertools liefert und entsprechend gut dokumentiert ist. Es ist einfach der bessere "Business-Case" für einen Hacker und auch aus moralischen Gründen der bessere "Feind".
      Das alles hat aber nichts damit zu tun dass Windows unsicher wäre.