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Raketen auf Israel abgefeuert
Aus Tagesschau vom 02.05.2023.
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Nach Tod von Häftling Israel und bewaffnete Gruppen in Gaza vereinbaren Waffenruhe

  • Nach dem Tod eines Hungerstreikenden in israelischer Haft ist es zu einem massiven Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen auf Israel gekommen.
  • Am Dienstagabend reagierte Israel mit einem Luftangriff auf den Gazastreifen.
  • In der Nacht auf Mittwoch wurde ein Waffenstillstand vereinbart.

Die israelische Armee hat am Mittwochmorgen eine «vollständige Rückkehr zur Routine» im Grenzgebiet zum Gazastreifen erklärt. Kurz zuvor hatten in dem Gebiet noch die Warnsirenen geheult – trotz Berichten über eine in der Nacht vereinbarte Waffenruhe zwischen Israel und der im Gazastreifen herrschenden Hamas. Die Waffenruhe sei um 3:30 Uhr am frühen Morgen in Kraft getreten, wie zwei palästinensische Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters mitteilten. Vertreter Ägyptens, Katars und der Vereinten Nationen hätten die Feuerpause vermittelt.

Rauch und Feuer steigen nach einer Explosion durch einen israelischen Luftangriff auf Gaza-Stadt auf.
Legende: Rauch und Feuer steigen nach einer Explosion durch einen israelischen Luftangriff auf Gaza-Stadt auf. Keystone/AP Photo/Adel Hana

Die israelische Luftwaffe hatte in der Nacht mehrere Ziele in dem Küstenstreifen angegriffen, darunter Militärposten, ein Waffenlager, Waffenproduktionsstätten sowie eine Ausbildungseinrichtung der Hamas im Gazastreifen. Zuvor hatten militante Palästinenser im Gazastreifen nach dem Tod eines palästinensischen Häftlings laut Armee mindestens 30 Raketen und sechs Mörsergranaten auf Israel abgefeuert. Auf beiden Seiten gab es Verletzte.

Tod eines Islamisten nach Hungerstreik

Am Morgen war ein ranghohes Mitglied der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad nach fast drei Monaten Hungerstreik in israelischer Haft gestorben. Der 44 Jahre alte Chader Adnan sei am frühen Morgen bewusstlos in seiner Zelle aufgefunden worden, teilte ein Sprecher der israelischen Gefängnisbehörde mit.

Daraufhin kündigten militante Palästinenserorganisationen im Gazastreifen Vergeltung an. Adnan sei wegen mutmasslicher Mitgliedschaft in einer Terrororganisation sowie Unterstützung von Terror und Hetze inhaftiert gewesen, sagte der Sprecher der israelischen Gefängnisbehörde. Der Islamist aus Dschenin im Westjordanland habe den Hungerstreik am 5. Februar nach seiner Festnahme wegen mutmasslicher Terrorvergehen begonnen.

SRF 4 News, 02.05.2023, 11:30 Uhr ; 

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