Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Video In Malawi werden erste Kinder gegen Malaria geimpft (unkomm.) abspielen. Laufzeit 00:51 Minuten.
Aus News-Clip vom 24.04.2019.
Inhalt

Nach über drei Jahrzehnten Weltweit erste Malaria-Impfkampagne in Malawi gestartet

  • In südostafrikanischen Malawi hat die weltweit erste Malaria-Impfaktion begonnen.
  • Der Impfstoff habe das Potenzial, das Leben von Zehntausenden Kindern zu retten, sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO.
  • Es dauerte über drei Jahrzehnte, um den Impfstoff zu entwickeln.

Die Impfkampagne ist Teil eines Pilotversuchs, bei dem in Malawi, Ghana und Kenia bis 2022 insgesamt jedes Jahr rund 360'000 Kleinkinder gegen die gefährliche Krankheit geimpft werden sollen. In Ghana und Kenia soll die Impfkampagne in Kürze starten.

Impfung bietet nur unvollständigen Schutz

An Malaria sterben in Afrika jedes Jahr rund 250'000 Kinder. Der über drei Jahrzehnte entwickelte Impfstoff «RTS,S» wirkt gegen den in Afrika verbreiteten und gefährlichsten Malaria-Erreger Plasmodium falciparum.

Die Impfung bietet allerdings nur unvollständigen Schutz. In der grössten klinischen Studie mit rund 15'000 Kindern hat der Impfstoff rund 40 Prozent der Erkrankungen und etwa 30 Prozent der schweren Malaria-Fälle verhindert.

Malaria-Symptome

Malaria wird durch Stiche von Anopheles-Mücken übertragen. Sie stechen vor allem nachts zu. Malaria verursacht Fieber, Blutarmut sowie neurologische Probleme und kann unbehandelt rasch tödlich verlaufen.

Kampf mit «unvollkommenen Werkzeugen»

Experten setzen darauf, dass eine Kombination verschiedener Mittel dabei helfen kann, Malaria einzudämmen. Auch mit Insektizid behandelte Moskitonetze böten nur teilweise Schutz, sagte der Direktor des Malaria-Programms der WHO, Pedro Alonso. «Der Kampf gegen Malaria ist einer, in dem wir unvollkommene Werkzeuge nutzen. Die beste Wirkung können wir nur haben, wenn wir sie kombinieren.»

Legende: Video Aus dem Archiv: Erfolg gegen Malaria abspielen. Laufzeit 02:10 Minuten.
Aus Tagesschau vom 15.03.2018.
Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    De facto können wir sagen sind es ein Philanthropistenpaar in den USA, die der Welt ein Impfpolitik aufzwingen im Windschatten eine WHO. Einer Organisation, die eigentlich schon etwas anderes sein sollte als ein Umsetzungsorgan von Einzelintetessen und Gesundheitsvorstellungen von zwei Personen. Ich finde das höchst bedenklich und fragwürdig...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    Ein grossanglegert Feldversuch? Ein weiteres postkoloniales Projekt von ein paar geldmächtigen Sponsoren der WHO? Angewandte Doppelmoral, Kinder retten und junge Erwachsene im Mittelmeer ertrinken lassen? Waffenliefern durch den ewigleichen tödlich langweiligen Haufen üblicher Verdächtigen? Was ist der Plan? Berechtigtes Misstrauen ist angebracht.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Hanspeter Müller  (HPMüller)
      Der Impfstoff kann nur dort auf Wirksamkeit getestet werden, wo es Malaria tropica überhaupt gibt. Und das ist nun mal Afrika.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von antigone kunz  (antigonekunz)
      Ein kritische Haltung gegenüber solchen Massenimpfprogrammen ist angesagt. Auch ein WHO ist nicht mehr von allem Verdacht erhaben, eine neutrale Institution zu sein. Sobald Milliarden aus einer Quelle gesponsert werden .... Adieu libérté de jugement et di'impartialité.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Eva Werle  (Eva Werle)
    hoffentlich hilfreich! da sollten menschen ihre energien und fähigkeiten einsetzen: das leben für mensch und natur zu schützen, zu verbessern und lebenswerter zu machen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen