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Nach zwei Abstürzen American Airlines behält 737-Max noch länger auf dem Boden

  • American Airlines rechnet damit, den Flugzeugtyp Boeing 737-Max frühestens ab dem 5. März 2020 wieder einsetzen zu können.
  • Das teilte die US-amerikanische Fluggesellschaft mit.
  • Zuvor hatte die Airline den 16. Januar als Termin für die Wiederaufnahme von Flügen mit diesen Maschinen angepeilt.
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Aus dem Archiv: Auch Europa sperrt Luftraum für 737-Max
Aus Tagesschau vom 12.03.2019.
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Nach zwei Abstürzen darf der Flugzeugtyp 737-Max seit Mitte März fast weltweit nicht mehr abheben. Hersteller Boeing steht unter Druck, Software-Probleme zu beheben, die als eine entscheidende Ursache der zwei Abstürze mit insgesamt 346 Todesopfern gelten.

Ob und wann die Maschinen wieder starten dürfen, ist von internationalen Aufsichtsbehörden abhängig und derzeit unklar. Den betroffenen Airlines machen die Startverbote schwer zu schaffen, zahlreiche Flüge fallen deshalb aus. So geben Southwest und American Airlines an, jeden Tag über 300 Flüge annullieren zu müssen, da die 737-Max-Flotte ausfällt.

War es die Software?

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Das speziell für die Boeing 737-Max entwickelte Stabilisierungssystem MCAS (Maneuvering Characteristics Augmentation System) steht im Verdacht, bei den beiden Abstürzen eine verheerende Rolle gespielt zu haben. Es drückt bei einem drohenden Strömungsabriss die Nase des Flugzeugs automatisch nach unten, auch wenn die Piloten gegensteuern.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Karl Kirchhoff  (Charly)
    Mich wundert es, dass bisher so wenige Schadenersatzforderungen laut werden. Mit dem Ding, hat sich Boeing wirklich ins eigen Knie geschossen.
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  • Kommentar von Claude Nobs  (bernstein)
    Das Problem war und ist nicht die Software sondern dass der entscheidende Sensor nicht redundant verbaut wurde. Fällt dieser aus kommt es dank mangelhafter Software sehr schnell zum Absturz. Mit korrigierter Software hätten die Piloten mehr Handlungsspielraum. Das Risiko eines Absturzes bleibt jedoch nur einen Pilotenfehler entfernt. Wäre der Sensor redundant verbaut, läge das Risiko (bei korrekter Wartung) nahe null.
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  • Kommentar von Andreas Buser  (AnMaBu)
    Die ganze Berichterstattung berücksichtigt nur einen Teil der Wahrheit. Dieses Flugzeug bleibt nicht wegen der Software am Boden. Diese wurde nur entwickelt, um einen konstruktiven Mangel zu kaschieren. Kein Flugzeug sollte zugelassen werden, das ohne dauernde "Fehlerkorrektur" nicht sicher gesteuert werden kann. Wäre das Problem nur die Software, wäre bestimmt innert Wochen ein Upgrade geladen worden, wie dies Boeing zuerst auch kommunizierte.
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