- Auf zwei abgelegenen Inseln nahe der Antarktis sind Tausende Robbenbabys gestorben.
- Grund dafür ist eine Variante der Vogelgrippe.
- Schon letztes Jahr kam es auf den Inseln zu einem Massensterben, hinter dem der Virus vermutet wurde.
Ein tödlicher Vogelgrippe-Stamm hat schätzungsweise 13'000 Robbenbabys sowie Pinguine und Seevögel getötet. Das berichtet CNN unter Berufung auf Forscher.
Drohnenaufnahmen, die vom Australian Antarctic Program im Oktober und Januar durchgeführt wurden, zeigten «ernüchternde» Bilder von Robbenbabykadavern, die die grauen vulkanischen Küsten der Heard- und McDonald-Inseln übersäten, sagte Jarrod Hodgson, leitender Wissenschaftler der Organisation.
Die Inseln, die rund 4000 Kilometer südwestlich des australischen Festlands liegen, sind seit Langem ein abgelegener Rückzugsort für Brutvögel und Meeressäugetiere.
Ende letzten Jahres wurden Wissenschaftler bereits auf mögliche Auswirkungen der Vogelgrippe auf die Inseln aufmerksam, als bei einer Forschungsreise Hunderte tote Robbenbabys entdeckt wurden.