Zum Inhalt springen

Neue Verfassung Mehr Marktwirtschaft und Ehe für alle in Kuba

  • Eine neue Verfassung soll den sozialistischen Inselstaat weiter für die Marktwirtschaft öffnen und die Rechte seiner Bürger stärken.
  • Die Abgeordneten stimmten in der Nacht auf Montag einstimmig für die 224 Artikel der neuen Verfassung.
  • Vom 13. August bis zum 15. November soll der Verfassungstext vom Volk diskutiert werden.
  • Anschliessend sollen die Kubaner über die Vorlage abstimmen.

Staatschef Miguel Díaz-Canel sprach zum Abschluss der Parlamentssitzung in Havanna von einer Reform, welche «die Einheit der Kubaner um die Revolution stärken» werde. Die Kommunistische Partei hat die Reform bereits abgesegnet.

«Kommunistische Gesellschaft» kein Ziel mehr

Die neue Verfassung soll Privatbesitz legalisieren und unter anderem den Weg für die Ehe für alle frei machen.

Die Reform sieht auch vor, dass die Macht künftig zwischen Staatspräsident und Regierungschef aufgeteilt wird. Dafür wird das Amt eines Ministerpräsidenten wiedereingeführt. Das Ziel der Schaffung einer «kommunistischen Gesellschaft» wurde in der neuen Verfassung gestrichen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Beni Berner (Beni)
    ja, ich möchte daran anschliessen. die positiven seiten der marktwirtschaft einführen, ohne die exzesse und geldgierigen plünderer reinzulassen. träumen darf man/frau ja . . .
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Christa Wüstner (Saleve2)
    Ich finde das ist ein grosser Schritt. Vor allem die Streichung der Schaffung einer kommunistischen Gesellschaft und der Posten eines Ministerpräsidenten. Nur sollte bei der beginnenden Privatisierung die eigene Bevölkerung erstrangig sein, ansonsten haben sehr schnell ausländische Investoren den grössten Einfluss.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen