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Schwierige Ausgangslage für Tsipras
Aus Tagesschau vom 06.07.2019.
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Neuwahlen in Griechenland Kommt es in Athen zum Regierungswechsel?

  • In Griechenland haben die vorgezogenen Parlamentswahlen begonnen.
  • Als Favorit gilt die konservative bisherige Oppositionspartei Nea Dimokratia (ND) unter ihrem Präsidenten Kyriakos Mitsotakis.
  • Mit einem Sieg des amtierenden linken Regierungschefs Alexis Tsipras und seiner Syriza-Partei rechnet kein Demoskop.

Vielmehr dürften Umfragen zufolge die Nea Demokratia (ND) von Parteichef Kyriakos Mitsotakis einen Vorsprung auf Syriza von bis zu 15 Punkten einfahren. Wegen einer Besonderheit des Wahlsystems, nach der die stärkste Partei als Bonus zusätzliche Mandate erhält, könnten die Konservativen möglicherweise sogar allein regieren.

Denkzettel an Europa-Wahl

Tsipras hatte nach dem schlechten Abschneiden seiner Partei bei der Europawahl Ende Mai dieses Jahres die regulär im Oktober fällige Wahl vorgezogen. Er könne das Ergebnis nicht ignorieren, begründete der 44-Jährige seinerzeit den Schritt.

Bei der Europawahl landeten Mitsotakis und die ND fast zehn Punkte vor Syriza. Auch bei gleichzeitig stattfindenden Kommunal- und Regionalwahlen waren die Konservativen die klaren Sieger.

Wahlberechtigt sind rund zehn Millionen Bürger. Sie haben die Wahl unter 20 Parteien. Die Wahllokale schliessen um 19 Uhr Ortszeit (18 Uhr Schweizer Zeit). Unmittelbar danach werden Prognosen auf Grundlage von Befragungen nach der Stimmabgabe erwartet. Mit aussagekräftigen Hochrechnungen wird gegen 21 Uhr gerechnet.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Helga Vögeli  (Kikki21)
    Und dann, gibt es mit der neuen Regierung wieder Verhandlungen mit der EU wegen den Schulden? Gibt es dann wieder eine neue Finanzkrise? Oder war das alles damals nur Fake? Haben sich die Schulden nun in Luft aufgelöst?
  • Kommentar von T. H. Isaak  (cuibono)
    Die letzten zwei Jahrzehnte haben gezeigt: Es spielt keine Rolle, wer in Griechenland an der Macht ist, ändern tut sich nichts. Oder anders formuliert: Die Regierung Griechenlands sitzt in Brüssel.
    1. Antwort von Willi Geissbühler  (WG)
      und in Deutschland , denn die profitieren ja am meisten von der Situation.