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Offensive gegen Kriminalität Premier Johnson will 10'000 neue Gefängnisplätze

  • Der neue britische Premierminister Boris Johnson hat angekündigt, Kriminalität härter bekämpfen zu wollen.
  • So sollen kurzfristig 10'000 neue Gefängnisplätze geschaffen werden.
  • Grossbritanniens Finanzminister Sajid Javid habe sich einverstanden erklärt, dafür umgerechnet rund drei Milliarden Franken bereitzustellen.
Legende: Video Aus dem Archiv: Johnsons Versprechen bei seiner Antrittsrede abspielen. Laufzeit 01:54 Minuten.
Aus Tagesschau vom 25.07.2019.

Dies schreibt der konservative Regierungschef in seiner Zeitungskolumne in «Mail on Sunday». Zudem will Johnson die Rechte der Polizei bei Kontrollen auf Verdacht stärken. Dies sei notwendig, um die Kriminalität zu bekämpfen.

«Ich möchte, dass Kriminelle Angst haben und nicht die Bevölkerung», so Johnson weiter. Deshalb wolle seine Regierung obendrein als eine der ersten Massnahmen 20'000 Polizisten neu rekrutieren.

Johnson fordert auch schärfere Strafen gegen Gewalttaten und Vergewaltigungen sowie gegen das Tragen von gefährlichen Messern.

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30 Kommentare

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  • Kommentar von Harald Buchmann  (Harald_Buchmann)
    Mehr Polizisten ist sicher keine dumme Idee, auch in der Schweiz. Dann umgekehrt weniger private security Firmen. Das bringt schon etwas.
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    1. Antwort von Max Wyss  (Pdfguru)
      In Grossbritannien ist das grosse Problem, dass die Vorgänger von Johnson rund 20000 Polizei-Stellen abgebaut haben. Wenn Johnson nun 20000 Polizisten neu anstellen will (gemäss anderen Pressemeldungen), kommt er nur wieder auf den eigentlichen Sollbestand. Er hat aber zur Verbesserung der Situation nichts getan.

      Andererseits fallen Polizisten nicht einfach so vom Himmel; sie müssen rekrutiert und ausgebildet werden (sonst hat man Möchtegern-Rambos in offizieller Uniform).
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  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    Löst Johnson sein Versprechen, dass die UK am 31.10.2019 die EU verlässt und es schaut nach einem Austritt ohne Übereinkommem mit der EU aus, dann hätte UK 40 Milliarden Pfund, die sie ja nicht zu bezahlen hätte. Die ewgie Mähr, dass vermehrte Überwachung zum Schutze der Bevölkerung VOR und nicht zum Schutze der Machthaber vor den BürgerInnen zu dienen hat, glauben bis heute noch zu viele. Leider. Denn eines ist sicher vermasselt es Johnson mit dem Brexit, waren die Konservativen Geschichte....
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    1. Antwort von James Klausner  (Harder11)
      Als ob die 40 Milliarden dann in realiter vorhanden wären... Es wäre einfach eine Schuld, um deren Bezahlung sich Grossbritannien drückt, was sich natürlich SEHR vorteilhaft bei der Kreditwürdigkeit auswirken wird. Dieses Law & Order Projekt wird genau so auf Pump finanziert werden müssen, wie das Nebelgebilde, das Johnson seinen BREXIT Notfallplan nennt.
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    2. Antwort von Hans Haller  (panasawan)
      Frau Kunz, es ist nicht so, dass es nach dem 31.10.2019 ohne Uebereinkommen bleiben wird. Es wird hernach zwangsläufig eines geben müssen. Das alleine liegt schon im ur-vitalen Interesse Deutschlands, also der damit auch der EU. Letztlich müssen die EU-Turbos den Brexit mehr fürchten als die Briten selber. - Bei einem NO-Deal verbessert sich die Position Großbritanniens gewaltig. - Daher auch diese PR-Kampagnen gegen Boris.
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    3. Antwort von Max Wyss  (Pdfguru)
      Dass diese 40 Milliarden Pfund nicht zu bezahlen seien, ist die grosse ewige Mär (ohne "h").

      Diese 40 Milliarden (wenn gut geht in Pfund vereinbart, wenn in Euro sind es schon 46 oder mehr) sind geschuldet (zum Beispiel "Mitgliederbeiträge"), und müssen bezahlt werden.
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    4. Antwort von Marcel Chauvet  (xyzz)
      Bei diesen 40 Milliarden Pfund handelt zu einem großen Teil auch um Projekte, die unter anderem im Rahmen des Briten-Rabattes in Großbritannien selbst mit EU-Geldern realisiert werden oder um Diäten, Pensionsansprüche etc. Wenn Johnson auf Kosten der EU Einsparungen vornehmen will, bedeutet dies, dass die EU Gelder sperrt und z.B. Bau-, Forschungsvorhaben, Pensionszahlungen etc. ein abruptes Ende finden. Außerdem müsste GB international als unzuverlässiger Pleitier mit bösen Folgen rechnen
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  • Kommentar von Reto Blatter  (against mainstream)
    Wenn man die Kriminalstatistiken von England kennt ist es fraglich ob 10000 neue Gefängnisplätze reichen. Zumindest ist es ein Schritt in die richtige Richtung. In vielen englischen Städten verfügt die Polizei nicht mehr über die Staatsgewalt und es sind Parallelgesellschaften welche sie ersetzen. Mehr Polizisten sind ebenfalls dringend notwendig ebenso Richter, welche noch den Mut haben englisches Gesetz durchzusetzen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
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