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Tausende demonstrieren gegen Netanjahus Krisenmanagement
Aus News-Clip vom 22.07.2020.
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Proteste gegen Netanjahu 34 Demonstranten in Jerusalem festgenommen

  • Die israelische Polizei hat bei Protesten gegen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in Jerusalem 34 Menschen vorläufig festgenommen.
  • Den Demonstranten wurden Störungen der öffentlichen Ordnung vorgeworfen, wie die Polizei mitteilte.

Medienberichten zufolge hatten am Dienstagabend Tausende Menschen nahe der offiziellen Residenz Netanjahus unter anderem gegen dessen Krisenmanagement in der Corona-Pandemie demonstriert. Einige von ihnen setzten am Mittwochmorgen ihren Protest fort und blockierten nach Angaben der Polizei Strassen in der Stadt.

Rekordwert an Neuinfektionen

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Die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Israel ist so hoch wie nie zuvor seit Beginn der Pandemie. Das israelische Gesundheitsministerium teilte am Mittwoch mit, am Vortag seien 1977 Fälle gemeldet worden – ein Rekordwert. Ein Wert von 2000 Neuinfektionen pro Tag gilt in dem Land als Marke für noch schärfere Einschränkungen bis hin zu einem kompletten Lockdown.

Mitte Mai hatte die Zahl der täglichen Neuinfektionen in dem Land noch im zweistelligen Bereich gelegen. Nach raschen Lockerungen schnellen die Zahlen jedoch seit Ende Mai immer weiter in die Höhe.

Arbeitslosigkeit über 20 Prozent

Der Ministerpräsident steht derzeit wegen seines Handelns in der Coronakrise massiv in der Kritik. Vorgehalten werden ihm unter anderem vorschnelle Lockerungen und eine mangelnde Vorbereitung auf eine zweite Welle.

Die Infektionszahlen waren zuletzt stark gestiegen. Die Krise macht der Wirtschaft des Mittelmeerlandes schwer zu schaffen, die Arbeitslosigkeit liegt bei mehr als 20 Prozent.

Nach mehreren Wochen beendeten derweil die Sozialarbeiter des Landes ihren Streik.

SRF 4 News, 22.7.2020, 9 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Petermann  (Rhf)
    Festnahmen nach amerikanischem Vorbild: wer nicht für den Chef ist, wird verhaftet. Früher kannten wir solche „Errungenschaften“ nur von Russland und China!
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  • Kommentar von Jürg Häusermann  (Abraham)
    Zur Erinnerung. Nethanjanu wurde noch vor kurzem wieder gewählt, trotz aller längst bekannten Vorwürfen. Wer mit Israelis redet, weiss, dass letztenendes Sicherheit vorgeht. Die Linken in Israel sind äußerst militant und respektieren, einmal mehr, demokratische Spielregeln nicht. Und ja, in Israel ist bei Gott nicht Alles zum Besten bestellt. Das Land muss leider 20% des BIP ins Militär investieren.
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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Fortsetzung: "Es isch gnueg Höi unde": So begreife ich die DemonstrantenInnen nur zu gut, dass diese auf die Strasse gehen: Schlechtes Manangement von Netanjahu angesichts Covid19, womit er eine massive Verschlimmerung der Arbeitslosensituation verschuldet.Wer so Unrecht erleidet wie die Protestierenden, darf dies auch sehr laut kundtun (natürlich wenn möglich ohne Gewaltausübung). Eher sollte Netanjahu ins Untersuchungsgefängnis wegen Korruptionsverdacht gebracht werden,als diese 34 Demonstr.
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