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Proteste in Frankreich «Gilets Jaunes» gewinnen wieder etwas an Zulauf

  • Die Proteste der «Gilets Jaunes» in Frankreich haben am Samstag wieder etwas mehr Zulauf erhalten.
  • Landesweit gingen rund 11'800 Menschen auf die Strasse, wie das französische Innenministerium mitteilte.
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Aus dem Archiv: Gelbwesten sind enttäuscht
Aus Tagesschau vom 26.04.2019.
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Eine Woche zuvor waren es nur noch rund 7000 Teilnehmer gewesen; zwei Wochen zuvor rund 10'300 Personen. Die grösste Kundgebung fand in Paris statt, wo sich gemäss Ministerium 1100 Demonstranten versammelten. Die Kundgebung im neunten Arrondissement verlief allerdings friedlich.

In Marseille versammelten sich 500 bis 600 «Gelbwesten». Der Protestzug verlief ohne grössere Zwischenfälle. Zwölf Personen wurden allerdings festgenommen, unter anderem wegen Verstosses gegen das Vermummungsverbot. In Bordeaux versammelten sich laut der Präfektur rund 750 Demonstranten. In Toulouse waren es lediglich einige hundert Personen.

Proteste seit vergangenem November

Die Bewegung der «Gilets Jaunes» demonstriert seit dem 17. November für mehr soziale Gerechtigkeit und einen Rücktritt von Präsident Emmanuel Macron. Doch ist die Beteiligung an den zeitweise von Ausschreitungen geprägten Demonstrationen inzwischen stark rückläufig: Am 17. November waren noch 282'000 Menschen auf die Strasse gegangen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Kramer  (Kaspar)
    die Teilnehmerzahlen dürften wieder mal weit höher liegen als von offizieller Seite angegeben. Das massive Polizeiaufgebot lässt darauf schliessen, wenn man sich so durch die live-Übertragungen ackert. Als die Teilnehmerzahlen ihren Höhepunkt von annähernd 2 Millionen erreicht hatten, legte die Macron-Regierung eine Zahl von 50'000 vor. Das war zum Zeitpunkt, als der Militärgouverneur von Paris Schiessbefehl erliess und als Antwort darauf ex Fremdenlegionäre mitmarschierten.
    Wer hat berichtet?
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  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    ... entgegen den Unkenrufen einer in sich homogenen Presselandschaft, die am einfachsten "Presse der 10 Milliardäre" genannt werden könnte, sind die GJ vielleicht weniger sichtbar und gehen klugerweise auch nicht mehr sich von einer höchst agressiven Polizei- und Justizstrategie nicht mehr einfach verbraten lassen (verletzen, invalidiseren und inhaftieren) .... Sie treffen sich, um im wahrsten Sinne politische Basisarbeit zu leisten. Dezentral, lokal verankerte praktische, politische Arbeit.
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    1. Antwort von David Neuhaus  (Um Neutralität bemüht)
      Sehr geehrte Frau Kunz, ich erlaube mir ihnen an dieser Stelle ein Kompliment zu machen. Ihre ausserordentliche Analysefähigkeit gepaart mit ihrer moralischer Integrität und ihrem Intellekt (der womöglich einige wohl überfordern dürfte...) ist einer der Hauptgründe für mich diese Foren überhaupt noch zu beachten, resp. die Berichterstattung zu verfolgen/zu ertragen;-) Freundliche Grüsse David Neuhaus
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