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Proteste in Hongkong «Die Meute zur Rechenschaft ziehen»

  • Mehrere chinesische Staatsmedien fordern eine «härtere Linie» gegenüber den Protestierenden in Hongkong.
  • Die Hongkonger Strafverfolgungsbehörden müssten «die Meute so schnell wie möglich zur Rechenschaft ziehen», schreibt am Montag etwa die Staatszeitung «Global Times».
  • Vor den harschen Voten in staatlichen Zeitungen haben in der chinesischen Sonderverwaltungszone wieder gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Protestierenden und der Polizei stattgefunden.
Video
Aus dem Archiv: schwere Ausschreitungen bei Demo in Hongkong
Aus News-Clip vom 20.10.2019.
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Demonstranten beschädigten am Wochenende ein Büro der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua, was diese als «barbarischen Akt» bezeichnete.

Eine «härtere Linie zur Wiederherstellung der Ordnung» müsse die Antwort auf die «sich verstärkende Gewalt in Hongkong» sein, schrieb die englischsprachige Zeitung «China Daily». Sie warf «westlichen Medien» vor, «Nachsicht» mit der Protestbewegung in Hongkong zu üben.

Weder die «China Daily» noch die «Global Times» erwähnten die Attacke eines bewaffneten pro-chinesischen Angreifers auf Protestierende der Demokratie-Bewegung am Sonntag. Laut Augenzeugen verletzte der Mann fünf Menschen und biss einem Lokalpolitiker einen Teil des Ohres ab.

Proteste seit fünf Monaten

Die frühere britische Kronkolonie Hongkong wird seit rund fünf Monaten von teils gewaltsamen Protesten erschüttert. Die Demonstrationen hatten sich anfänglich gegen ein geplantes Gesetz gerichtet, das Auslieferungen von Verdächtigen an Festland-China ermöglichen soll.

Mittlerweile richten sie sich generell gegen die pekingtreue Führung in Hongkong und die Einschränkung demokratischer Freiheiten.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Christa Wüstner  (Saleve2)
    Das die Emotionen am Samstag besonders gewalttätig waren, damit war zu rechnen, nach dem Ausschluss des Anführers von der Wahl. Auch das ist ein Anliegen, freie Wahlen.
    Schon die Bezeichnung, die Meute zur Rechenschaft ziehen, zieht ein neues Gewaltpotential nach sich.
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  • Kommentar von Stefan Renevey  (weissdassichnichtsweiss)
    Demonstrationen und Proteste sind in den allermeisten Fällen aus Unzufriedenheit und Frustrationenen heraus motiviert. Jeder weiss, wie träg der Mensch im Grunde ist. Ist eine Bewegung längere Zeit aktiv, ist das ein Zeichen von; "So, jetzt halten wir es wirklich nicht mehr aus!! Wir handeln!
    Es ist dann sehr bequem, die (nicht zu duldenden Auswüchse) als primäre Perspektive einzunehmen, und damit dem Geschehn jedwede Legitimation zu nehmen.
    So nicht, liebe Obrigkeit, so nicht!!! Egal wo!!
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  • Kommentar von P Gasser  (pasgas)
    Das diktatorische Regieme in Peking sieht sich mit einer offenen und freien Gesellschaft konfrontiert. Diese akzeptiert die Drohgebärden nicht, hat Sie doch unendlich viel zu Verlieren. Peking wird wohl hier lernen müssen, das Druck, Gewalt und Repressionen am ende kein Erfolg bringen werden. Hoffen wir die ganze Geschichte endet mit einem Unabhängigen Hong Kong oder sogar mit einem Ende der Diktatur durch die KP in Peking.
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