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Legende: Video Proteste in Albanien gegen die Regierung abspielen. Laufzeit 00:25 Minuten.
Aus News-Clip vom 12.05.2019.
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Ramas Rücktritt gefordert Gewaltsame Proteste in Tirana

  • In der albanischen Hauptstadt Tirana ist es bei erneuten Protesten gegen die Regierung zu gewaltsamen Zusammenstössen gekommen.
  • Bei den Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei wurden mehrere Personen verletzt.
  • Die Opposition fordert seit Monaten den Rücktritt von Regierungschef Edi Rama. Sie wirft ihm und seiner Sozialistischen Partei Wahlbetrug und Korruption vor.

Tausende Menschen versammelten sich am Samstagabend vor dem Parlamentsgebäude in Tirana. Die Anhänger der Opposition forderten einmal mehr den Rücktritt von Regierungschef Edi Rama. Als Demonstranten Molotow-Cocktails und Knallkörper auf die Polizeikette vor dem Parlament warfen, setzten die Beamten Wasserwerfer und Tränengas ein.

Später zogen die Demonstranten vor das Polizei-Hauptquartier und warfen Medienberichten zufolge auch dort Molotow-Cocktails. Die Polizei setzte erneut Wasserwerfer ein, um die Menschenmenge zu zerstreuen.

Mehrere Verletzte

Mindestens zwölf Polizisten wurden bei den Einsätzen verletzt. Über die Zahl der verletzten Demonstranten lagen keine verlässlichen Angaben vor. Mehrere Kundgebungsteilnehmer wurden festgenommen.

Blick auf zahlreiche Demonstranten. Davor eine Polizeikette und ein Molotow-Cocktail der explodiert und eine Feuerwolke erzeugt.
Legende: Die Anhänger der Opposition warfen Molotow-Cocktails auf die Polizisten vor dem Parlament. Diese setzten Wasserwerfer und Tränengas ein. Keystone

Albaniens Opposition fordert seit Monaten den Rücktritt von Ministerpräsident Edi Rama. Die Opposition wirft ihm und der regierenden Sozialistischen Partei Wahlbetrug und Korruption vor.

Mehr als 60 Abgeordnete der rechten Demokratischen Partei und ihrer Verbündeten hatten Ende Februar aus Protest ihre Parlamentsmandate niedergelegt. Die Sozialistische Partei und die rechte Demokratische Partei sind seit dem Ende des Kommunismus vor fast drei Jahrzehnten tief verfeindet.

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