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Reaktionen auf Mueller-Bericht Russland gibt sich unbeeindruckt

  • Die Führung in Moskau hat gelassen auf den Bericht von Sonderermittler Robert Mueller zur Russland-Affäre reagiert.
  • Der Bericht habe nicht bewiesen, dass Russland sich in die US-Präsidentschaftswahl im Jahr 2016 eingemischt hätte.
  • Dies erklärte das Aussenministerium in Moskau russischen Nachrichtenagenturen zufolge.
Legende: Video Kann die Publikation des Mueller-Berichts noch Folgen haben? abspielen. Laufzeit 05:34 Minuten.
Aus 10vor10 vom 18.04.2019.

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow wies erneut jegliche Form einer Einmischung zurück. «Wie jeher akzeptieren wir derartige Anschuldigungen nicht», sagte er in Moskau. Treffen zwischen russischen und amerikanischen Geschäftsleuten überhaupt als Versuche der Einmischung zu erwähnen, sei schlicht «absurd».

«Niemand hat hier irgendjemandem geschadet», sagte der Vertraute von Kremlchef Wladimir Putin der Agentur Tass zufolge. Es sei nun mal Teil ihrer Arbeit, solche Kontakte zu pflegen. Russland tue dies auch mit anderen Ländern in dieser Form. «Geschäftsleute arbeiten nun mal so.»

Weiterhin Eiszeit zwischen Moskau und Washington

Mueller hatte unter anderem fast zwei Jahre lang untersucht, ob das Team von US-Präsident Donald Trump geheime Absprachen mit Vertretern Russlands getroffen hat. Mueller legt dar, dass Personen mit Verbindungen zur russischen Regierung sich schon im Sommer 2015 für Trump als Kandidaten der Republikaner interessiert hätten.

Er identifizierte «zahlreiche» Kontakte zwischen Trumps Wahlkampflager und Vertretern Russlands vor und nach der Wahl. Darunter waren demnach Geschäftskontakte und Treffen politischer Natur. Die Beweise reichten aber nicht für den Nachweis einer Straftat aus.

Russische Politiker betonten, man solle sich keine Illusionen machen, dass die angeschlagenen Beziehungen bald neuen Aufwind bekämen. «Die Amerikaner wollen auch weiter nicht mit uns zusammenarbeiten. Wir bedauern das sehr», sagte auch Peskow.

Russland habe den USA mehrere Vorschläge gemacht. Washington habe aber auf keine der Initiativen reagiert. «Das kann keinesfalls im Interesse beider Länder und der ganzen Welt sein.»

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