- Die lokalen Behörden auf den Seychellen haben die Suche nach zwei Schweizer Staatsangehörigen nach dem Schiffsunglück eingestellt.
- Dies bestätigt das Aussendepartement in Bern auf Anfrage von Keystone-SDA.
- Fünf überlebende Schweizer sind zurückgekehrt.
Seit dem Untergang eines Ausflugsschiffes bei der Inselgruppe der Seychellen im Indischen Ozean am vergangenen Freitag werden zwei Schweizer Staatsangehörige vermisst. Sie konnten bis Donnerstag nicht ausfindig gemacht werden, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) schreibt.
Medien: Kapitän in Untersuchungshaft
Die Schweizer Vertretung in Madagaskar und das Honorarkonsulat auf den Seychellen stehe weiterhin in Kontakt mit den zuständigen Behörden vor Ort. Aus Gründen des Daten- und Persönlichkeitsschutzes könnten keine weiteren Angaben zu den Vermissten gemacht werden, hiess es weiter.
Die fünf überlebenden Schweizerinnen und Schweizer des Schiffsunglücks sind unterdessen zurückgekehrt. Nach Angaben der nationalen Behörde für Sicherheit im Seeverkehr sank das Schiff «Galatea» vor der Insel Marie-Louise südwestlich der Hauptinsel Mahé. Die Ursache des Unglücks ist bislang nicht geklärt. Laut Medienberichten wurde der Kapitän des Schiffes in Polizeigewahrsam genommen.
Die betroffene Insel Marie-Louise liegt rund 300 Kilometer südwestlich von Mahé entfernt und gehört zur Inselgruppe der Amiranten.