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Schweizer OSZE-Vorsitz Cassis eröffnet OSZE-Konferenz zu Antisemitismus in St. Gallen

  • In St. Gallen findet heute und morgen eine internationale Konferenz zur Bekämpfung von Antisemitismus statt.
  • Die zweitägige Konferenz hat die Schweiz im Rahmen ihres Vorsitzes der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) organisiert.

Aussenminister Ignazio Cassis sagte bei der Eröffnung, es sei zutiefst beunruhigend, dass eine Versammlung zu diesem Thema einberufen werden müsse – mehr als 80 Jahre nach dem Holocaust. Aber der Hass halte sich hartnäckig und schlage auch in Gewalt um – bei Anschlägen wie in Sydney im Dezember, bei Angriffen auf Synagogen oder auch durch Beleidigungen auf der Strasse, in der Schule oder online.

Bundesrat Cassis am Rednerpult. Im Hintergrund Aufschrift «OSZE – Dialogue, Trust, Security»
Legende: Schweizer Aussenminister Ignazio Cassis eröffnet die internationale Konferenz zur Bekämpfung von Antisemitismus, die im Rahmen des Schweizer OSZE-Vorsitzes stattfindet. EDA / Neal Schuler

Zu den wichtigsten Themen der Konferenz gehören gemäss einer Mitteilung des Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) Präventionsmassnahmen und die Rolle des Sports zur Bekämpfung von Hass und Diskriminierung. Die Konferenz umfasse auch mehrere Besichtigungen, darunter des Jüdischen Museums in der österreichischen Stadt Hohenems und der Stiftsbibliothek in St. Gallen sowie eine Rheinquerung in Diepoldsau.

Das Treffen in St. Gallen ist die erste von fünf internationalen Konferenzen in der Schweiz anlässlich des Schweizer Vorsitzes der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa im Jahr 2026.

SRF 4 News, 9.2.2026, 16 Uhr ; 

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