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Boris Johnson ist schwer an Covid-19 erkrankt
Aus HeuteMorgen vom 07.04.2020.
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Schwer an Covid-19 erkrankt Boris Johnson auf der Intensivstation

Der britische Premierminister Boris Johnson liegt wegen Corona auf der Intensivstation. Die Amtsgeschäfte übernimmt Vize Dominic Raab.

Die Verlegung von Boris Johnson auf die Intensivstation sei auf Anraten der Ärzte erfolgt, nachdem sich sein Zustand zusehends verschlechtert habe, liess 10, Downing Street am Montagabend verlauten.

Es sei «eine reine Vorsichtsmassnahme», fügte ein Regierungssprecher in der Nacht auf Dienstag an. Der Premierminister sei bei Bewusstsein, könne auf der Intensivstation aber notfalls beatmet werden.

Video
Dominic Raab zu Boris Johnson
Aus News-Clip vom 07.04.2020.
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Husten und Fieber wollten nicht weg

Noch am Montagnachmittag hatte Johnson Textnachrichten an die Öffentlichkeit verschickt, in denen er schrieb, dass es ihm den Umständen entsprechend gut gehe. Er sei in ständigem Kontakt mit dem Kabinett. Nur wenige Stunden später kam dann die Nachricht der Verlegung auf die Intensivstation.

Raab.
Legende: Aussenminister Dominic Raab übernimmt die Amtsgeschäfte des britischen Premierministers. Keystone

Johnson war vor elf Tagen positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Er hätte am vergangenen Freitag aus der Selbstisolierung herauskommen sollen, blieb jedoch hinter verschlossenen Türen, nachdem die Krankheitssymptome Husten und hohes Fieber anhielten.

Seit Freitag keine Videobotschaften mehr

In regelmässigen Videobotschaften berichtete Johnson noch bis am Freitag aus der Selbstisolation über seine Genesung im ersten Stock von 10, Downing Street. Doch bereits auf diesen Bildern war ersichtlich, dass sich sein Zustand eher verschlechterte als verbesserte. Wegen der anhaltenden Symptome wurde Johnson am Sonntagabend schliesslich in ein Krankenhaus in London eingeliefert.

Johnsons bislang letztes Video per Twitter letzten Freitag

Bereits bei seinem Amtsantritt hatte der Premier Aussenminister Dominic Raab zum ersten Staatssekretär und damit de facto zu seinem Stellvertreter ernannt. Der Aussenminister werde nun die Amtsgeschäfte jetzt vorübergehend übernehmen, erklärte ein Sprecher der Regierung.

Heute Morgen vom 7.4.2020

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24 Kommentare

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  • Kommentar von Roger Ebischer  (RO.Ebi)
    Natürlich wünsche ich Ihm alles gute und hoffentlich auch eine gewisse Nachsicht. Natürlich kann dies jeden treffen, doch er hatte seinen Mund schon sehr weit geöffnet. Leider sind viele arme Briten von seiner Politik betroffen und dennen hilft auch niemand. Sollte man nun auch einfach bei Ihm weg schauen?
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  • Kommentar von Thomas Ludwig  (Tlu)
    Die Angelegenheit ist tragisch. Hoffentlich öffnet sie aber den Briten die Augen.
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    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Thomas Ludwig: Welche Augen soll es denn öffnen und wofür? Dass es Grossbritannien auf der Insel später trifft als uns, war ja zu erwarten. Ich mag mich an den Februar erinnern, als ich mit der Familie in den Skiferien war. Da haben wir gehört was in China und später in Italien abging und noch nicht mal im Traum daran gedacht, dass wir unser Land Mitte März dicht machen werden.
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    2. Antwort von Thomas Ludwig  (Tlu)
      @Thomas Leu: Das meine ich dahingehend, dass BJ die ganze Angelegenheit noch vor zwei Wochen nicht ernst nahm, sich noch ganz heldenhaft als "Händeschüttler der Coronapatienten" fast lustig machte über das Ganze. BJ ist aus meiner Sicht ein grandioser,narzistischer Selbstdarsteller, der vorallem seine eigenen Interessen verfolgt. Ob er aber als Premierminister ein guter "Landesvater" im Sinne von Churchill ist, sei mal dahingestellt. Die Ansprache der Königin war ja nicht umsonst...
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    3. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Thomas Ludwig: Ob BJ ein guter Landesvater wird, werden wir dann sehen, wenn Corona vorbei ist und der Brexit durchgezogen wird.
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    4. Antwort von Thomas Ludwig  (Tlu)
      @Thomas Leu: Der Brexit wird vollzogen, denn er entspricht dem demokratischen Volkswillen der Briten.
      Hat mit Corona nichts zu tun.
      Ob er aber unter BJ vollzogen wird, das hängt sehr stark von der englischen Königin ab. In einer konstitutionellen Monarchie kann sie ihm das Vertrauen entziehen, ihn gewissermassen "entlassen", wenn sie das für "ihr Land und die Briten" für richtig hält.
      Im Moment ist sie, glaube ich, "not amused" über BJ....
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    5. Antwort von Markus Hunziker  (MH1)
      an Thomas Leu: nein, ob er ein guter Landesvater ist sieht man in der Krise!
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    6. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Markus Hunziker: UK ist in der Dauerkrise, auch ohne Corona, das wieder vorbeigehen wird.
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  • Kommentar von Drago Stanic  (drago stanic)
    Es sieht so aus, dass sein Gesundheitzustand sich weiter verschlechtert. Er erhält jetzt Sauerstoff. Jetzt sollte britische Regierung endlich mit Wahrheit vor Volk gehen. Damals müssten wir uns in westlichen Medien informieren wie unseren Politiker geht und heute sollten Britten Sputnik lesen um Gesundheits Check ihres Regierung zu prüfen.
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    1. Antwort von Verena Schär  (Nachdenklich)
      Mich welcher Begründung und welchem Recht fordern sie die Wahrheit.
      Irgendwie daneben. Finden sie nicht auch.
      Ich auf alle Fälle wünsche Mr. Johnson nur das Beste.
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    2. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      Man kann auch die AFP lesen oder andere westliche Medien. Dass Sie es über Sputnik erfahren, wundert mich allerdings keineswegs.
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    3. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Drago Stanic: Herr Johnson kann ja auch wieder genesen. Also wünschen wir im gute Genesung und warten ab. Ein Stellvertreter wurde ja ernannt. Also keine Panik; kann jedem von uns passieren. Ich bin auch eher der Typ, der solche Dinge auf die leichte Schulter nimmt, bis es mich dann selber erwischt.
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    4. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Tleu: wenn sie als Privatperson Covid 19 auf die leichte Schulter nehmen ist das nur für ihre nähere Umgebung tragisch, wenn jedoch ein Premierminister falsche Zuversicht verbreitet kann das verheerende Auswirkungen haben.
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    5. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Albert Planta: Da war er ja, bevor der Wind drehte, mit Holland, Schweden und Dänemark in guter Gesellschaft. Hoffen wir mal, dass er, im Gegensatz zu seinem grossen amerikanischen Kollegen, seine Lehren daraus zieht.
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