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Tod von Fidel Castro So wird in Kuba um den verstorbenen Fidel Castro getrauert

Die kubanische Regierung hat für Fidel Castro eine neuntägige Staatstrauer angeordnet. Der Leichnam wird auf Castros Wunsch eingeäschert.

Legende: Video Wie weiter in Kuba? abspielen. Laufzeit 1:16 Minuten.
Aus Tagesschau vom 27.11.2016.

Die Trauerfeierlichkeiten für Fidel Castro

  • 28. bis 29. November: Die sterblichen Überreste Fidel Castros werden zum Denkmal für den Nationalhelden José Martí in Havanna gebracht. Dort können die Kubaner Abschied von Castro nehmen.
  • 29. November: Kundgebung auf dem Platz der Revolution in Havanna.
  • 30. November bis 3. Dezember: Die Urne mit der Asche wird in einem viertägigen Trauerzug über verschiedene Orte zur 900 Kilometer von Havanna entfernten Stadt Santiago de Cuba gebracht. Die Route erinnert an den Triumphzug der siegreichen Rebellen im Januar 1959.
  • 3. Dezember: Massenkundgebung auf dem Platz Antonio Maceo in Santiago de Cuba.
  • 4. Dezember: Beisetzung der Urne auf dem Friedhof Santa Ifigenia in Santiago de Cuba.

Stille Trauer in Havanna – ausgelassene Freude in Miami: Anhänger und Gegner des früheren kubanischen Präsidenten Fidel Castro haben auf die Nachricht vom Tod des legendären Revolutionsführers ganz unterschiedlich reagiert.

In Kubas Hauptstadt Havanna brachen am Samstag ältere Menschen auf der Strasse in Tränen aus.

In Miami im US-Bundesstaat Florida feierten dagegen Exil-Kubaner den Tod des ihnen verhassten Revolutionsführers mit Champagner und Hupkonzerten.

Castro, der die sozialistische Karibikinsel 47 Jahre lang regierte, war am Freitagabend im Alter von 90 Jahren gestorben.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Kuba hatte bis jetzt nicht die "Freiheiten" die uns so viel "Zerstörung" gebracht haben, vor allem Zerstörung des "Menschlichen" selbst. Es wäre jetzt echt schön, wenn nur Menschen mit gesundem Menschenverstand an der Weiterentwicklung dieses Landes arbeiten würden und dürften. Das Land ist wunderschön, die Menschen sind fröhlich und menschlich. Es braucht keine Erneuerung wie man das im Westen überall will. Es braucht "sanfte Renovation" am Bestehenden, dann hätte man hier fast ein Paradies.
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    1. Antwort von Marcel Chauvet (xyzz)
      Kuba ist in 50 Jahren Diktatur erstickt. Castro ermordete und verfolgte seine Gegener rücksichtslos. Sie waren garantiert noch nie in Kuba. Armut und Elend dort ist nur im Suff zu ertragen, vielleicht liegt es daran, dass "die Menschen fröhlich und menschlich sind". Was Alkohol betrifft, finden wir ähnliche Zustände in Russland.
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  • Kommentar von W. Ineichen (win)
    Auf Befehl exact 9 Tage traurig zu sein, wäre eine psychische Meisterleistung. Wo kann ich Tränen kaufen? Genügt ein spärliches Wimmern oder muss ich 9 Tage lang laut heulen? Und am 10. Tag dann endlich wieder mal lachen.
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  • Kommentar von Herbert Müller (Herbert Müller)
    Bin mir nicht so sicher ob die Trauer in Kuba wirklich so gross ist. Die meisten Leute leben in Armut haben nicht viel ausser einer funktionierende Gesundheitsversorgung. Jean Zieglers letzte Bastion wird sich durch den Freiheitswille der Menschen verändern. Sein Kommunistisches Gedankengut ist endgültig gescheitert. Siehe Venezuela, welches seine Gesinnungsgenossen in den Ruin getrieben haben.
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    1. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Schauen sie sich doch mal in den umliegenden Inseln, Jamaica, Santo Domingo, Haiti um. Dort leben die Menschen auch in bitterer Armut und haben keinerlei soziale Errungenschaften.
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    2. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Aber ob die Kubaner jetzt mit MC-Donald & Co. reicher & vor allem glücklicher werden? Reich werden vermutlich nur amerikansiche Investoren, welche jetzt Kuba überschwemmen.
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