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Zwei Kinder sichern Ware nach einem Luftangriff in Atareb in der Provin Aleppo.
Legende: Aktivisten berichten, die Bevölkerung sei noch zurückhaltend, die Stadt über die Korridore zu verlassen. Reuters
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International Stadt Aleppo ist nicht mehr abgeschnitten

Die syrische Regierung hat nach Angaben von Menschenrechtsbeobachtern vier humanitäre Korridore errichtet. Zivilisten sollen durch sie die umkämpfte Stadt verlassen können. Diese war zuletzt von der Aussenwelt gekappt.

Laut Menschenrechtsbeobachtern hat die syrische Regierung vier Korridore errichtet, damit Zivilisten Aleppo verlassen können. Helikopter hätten Flugblätter über den Rebellenvierteln abgeworfen, die die Routen aus der umkämpften nordsyrischen Stadt zeigten, bestätigten Aktivisten von vor Ort. In einigen Vierteln der Stadt seien auch Lebensmittel abgeworfen worden.

Zuvor hatte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu angekündigt, dass zusammen mit seinem Verbündeten Russland eine humanitäre Operation in der Stadt beginne.

Die syrische Armee von Machthaber Baschar al-Assad und ihre Verbündeten hatten vor gut zwei Wochen die letzte Versorgungsroute der Aufständischen in die Stadt gekappt und die Rebellenviertel damit von der Aussenwelt abgeschnitten. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen befinden sich zwischen 200'000 und 300'000 Menschen in den Rebellenvierteln im Osten der Stadt. Hilfsorganisationen und die Uno hatten wiederholt vor einer humanitären Katastrophe im belagerten Aleppo gewarnt.

Die syrische Regierung hat ihrerseits eine General-Amnestie für Aufständische angekündigt. Die staatliche Nachrichtenagentur berichtet, die Straffreiheit gelte für Kämpfer, die in den nächsten drei Monaten ihre Waffen niederlegen würden.

Streubomben eingesetzt?

Die Regierung in Damaskus und ihr Verbündeter Russland haben gemäss Human Rights Watch international geächtete Streubomben im Kampf gegen Rebellen eingesetzt. 47 Angriffe dieser Art dokumentierte die Menschenrechtsorganisation nach eigenen Angaben allein in den vergangenen zwei Monaten. Dutzende Zivilisten seien getötet und verletzt worden.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Stanic Drago  (Putinversteher)
    Diese Durchbruch ist in erste Linie Türkei zu bedanken, weil sie Islamisten viel weniger unterstüzen. Wichtige Rolle hat gespielt Aufgabe von 16 Division (von USA unterstüzt) welche vor paar Tage sich aufgelöst hat. Viele Komadanten sind nach Türkei geflüchtet. Russische Luftstreitkräfte haben intesiv jede Feindliche Bewegung Rund um Aleppo sofort gestopt. SAA meldet unter anderen weitere Vorschritte in Daraya, Handarat kamp und Ost Ghuta.
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  • Kommentar von Stanic Drago  (Putinversteher)
    Heute hat Russland schon erste Pakete von Nahrung in Ost Aleppo abgeworfen. Islamisten verbreiten Panik, dass Russen Nahrung vergiftet haben. Westliche Medien reden gerne von 200 000 Zivilisten in Ost Aleppo aber laut mehreren Quellen in Ost Aleppo befinden sich zwischen 35 000- 70 000 Zivilisten. Ich bin positiv überrascht, dass SRF diese Meldung in einen positiven Licht gestellt hat. Bedeut das eine Wende Punkt bei uns und in Europa?
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  • Kommentar von Stanic Drago  (Putinversteher)
    Syrische Einheiten haben vor 2 Woche begonnen Aleppo einzukreisen. Zuerst haben von Norden Tiger Einheiten Mallah Farme angenommen. Von Süden durch Industrie Gebiet Leramun hat 4 Mech. Brigade sich zu Castelo Strasse durchgekämpft. Heute Nacht haben Islamiste Stadt Teil Bani Zayd verlassen. Dadurch sind Islamisten in Ost Aleppo abgeschnitten. SAA gibt Garantie jeden, der seine Waffe niederlegt Amnesty. Ganze Erfolg ist in erste Linie gekommen, weil Türkei keine Hilfe zu Islamisten geschickt hat.
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