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Neue SPD-Spitze: Es kommt zur Stichwahl
Aus Tagesschau vom 26.10.2019.
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Stichwahl nötig SPD-Doppelspitze ist noch nicht bestimmt

  • Kein Entscheid im ersten Wahlgang: Die beiden bestplatzierten Duos müssen in die Stichwahl um den SPD-Vorsitz.
  • Im Rennen bleiben Olaf Scholz/Klara Geywitz und Nobert Walter-Borjans/Saskia Esken.
  • Der zweite Wahlgang findet in der zweiten Novemberhälfte statt. Das Ergebnis des Mitgliederentscheids muss von einem Parteitag Anfang Dezember bestätigt werden.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz und seine Partnerin Klara Geywitz haben den Mitgliederentscheid über den Parteivorsitz knapp gewonnen, die erforderliche absolute Mehrheit aber sehr deutlich verfehlt. Das Duo Scholz/Geywitz kam auf rund 22.7 Prozent, während die Zweitplatzierten Borjans/Esken auf 21 Prozent kamen.

Rund 53.3 Prozent der gut 425 000 Mitglieder hatten an der Abstimmung teilgenommen. Um die Stimmzettel auszuzählen, hatten am Samstag rund 250 Helfer in zwei Schichten gearbeitet.

SPD in zwei Lager gespalten

Die sechs Duos, die zur Wahl angetreten waren, teilten die SPD-Mitglieder mehr oder weniger in zwei politische Lager: Auf der einen Seite standen die Konservativ-Etablierten Olaf Scholz und Klara Geywitz. Sie waren unter den sechs Bewerberteams die einzigen, die klar für eine Fortsetzung der grossen Koalition bis zur nächsten Bundestagswahl 2021 plädierten.

Das linkere Lager, das sich nach Aufbruch, Leidenschaft und Radikalismus sehnt, fand sich beim früheren NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans und seiner Partnerin Saskia Esken wieder. Die Stichwahl im November entscheidet über den zukünftigen Kurs, den die SPD einschlagen wird.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Wozu braucht die SPD für die noch paar Nasen noch eine Doppelspitze?
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  • Kommentar von Willi Fetzer  (wi)
    Radikalismus schreibt der Redaktor hier und Sie übernehmen das sehr gerne für Ihr Weltbild. Das ist so auch hier in der Schweiz wenn man gegen die SP ist. Aber in Tat und Wahrheit braucht es radikale Veränderungen, wenn man die Missstände wirklich beseitigen will um den sozialen Frieden zurückzugewinnen. So kann und darf es nicht weitergehen, nicht nur in der Schweiz! Weltweit .
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  • Kommentar von Alex Moser  (AM)
    "Das linkere Lager, das sich nach Aufbruch, Leidenschaft und Radikalismus sehnt..."

    Das Wort Radikalismus gibt mir zu denken! Aufbruch und Leidenschaft sind OK, ja gar wünschenswert. Aber Radikalismus? Aber ja, ähnlich sieht es bei unserer SP aus - zu viele sind auch bei uns noch für "mehr Radikalismus"
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