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Streiks in Frankreich 600 Kilometer Stau – alleine im Grossraum Paris

  • In Frankreich wird der Streik im Nah- und Fernverkehr auch zum Wochenanfang fortgeführt. Das haben die drei grössten Eisenbahngewerkschaften in einer gemeinsamen Erklärung bekannt gegeben.
  • Die Proteste gegen die Rentenreform verursachten im Pariser Grossraum massive Verkehrsbehinderungen.
  • Gegen 8 Uhr am Morgen staute sich der Verkehr dort auf rund 600 Kilometern, wie der Verkehrsdienst Sytadin mitteilte. Normalerweise sind es etwa halb so viel.
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Aus dem Archiv: Streiks gegen Emmanuel Macrons Rentenreform
Aus Tagesschau vom 06.12.2019.
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Die Pariser Metro und die Vorstadtzüge wurden wieder bestreikt – es ist bereits der fünfte Tag in Folge, an dem es massive Störungen im öffentlichen Verkehr gibt. Auch die Züge des Fernverkehrs fahren nur sehr eingeschränkt, rund 20 Prozent der Hochgeschwindigkeitszüge TGV sind nach Angaben der französischen Staatsbahn SNCF im Einsatz.

Die RATP, zuständig für den Pariser Nahverkehr, empfiehlt auf ihrer Webseite, öffentliche Verkehrsmittel in den kommenden Tagen zu meiden.

Macron trifft Minister

Für die kommenden Tage ist keine Entspannung in Sicht. Der Streik richtet sich gegen die geplante Rentenreform der Mitte-Regierung. Für Dienstag haben die Gewerkschaften zu einem weiteren Massenprotest aufgerufen, am Mittwoch will Premierminister Édouard Philippe die Pläne im Detail vorstellen. Die Rentenreform ist eines der zentralen Projekte von Präsident Emmanuel Macron.

Am Abend ist ein Treffen von Macron mit mehreren Ministern geplant. Regierungschef Philippe sagte gestern gegenüber der Zeitung «Journal du Dimanche», er sei entschlossen die Pläne fortzuführen.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Fritz Rueegsegger  (Matterhorn+234)
    Leider ist das Rentensystem Frankreich‘s so wie es steht, nicht zu finanzieren. Zusammen mit der Marktpreisen Arbeitspolitik (32-Stundenwoche) kann die französische Wirtschaft international nicht mithalten und der Staat verschuldet sich immer mehr. Aber das wollen die Profiteure nicht einsehen, schade für die guten Bemühungen des Präsidenten. Gelbe Westen und Streiks verhindern leider Reformen.
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    1. Antwort von antigone kunz  (antigonekunz)
      Es genügte allein schon die Frauenlöhne per Gesetz auf das Lohnniveau der Männer zu heben, um ein Rentenalter von 60 bei voller Rente einzuführen und das Ganze wäre eine gute und zahlbare Lösung.
      Worum es Macron unter dem Strich geht, ist die Renten, die bisher im Umlagerungssystem wie bei uns die AHV funktionierten in kapitalisierte Renten umzuwandeln. Das heisst sich auf Gedeih und Verderb den Finanzmärkten aussetzten. Darum geht es.
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  • Kommentar von pedro neumann  (al pedro)
    Ein mittelmässiger Impact und die hochgezüchtete urbane Infrastruktur und Organisation eines industrialiserten Landes bricht zusammen....
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  • Kommentar von Hans-Ulrich Rechsteiner  (Rechi)
    Streiken ist so ziemlich das Dümmste was man tun kann und löst die Probleme definitiv nicht. Gewerkschaften soll man abschaffen.
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