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International Suche nach Flug MH370: Auf bisher heissester Spur

Bei der Suche nach der verschollenen Boeing der Malaysia Airlines gibt es neue Hoffnung. Australische Suchmannschaften orteten im Indischen Ozean zwei Funksignale, die denen eines Flugschreibers entsprechen. Ein Verantwortlicher spricht von der bisher vielversprechendsten Entwicklung.

Legende: Video Suche nach der Blackbox von MH 370 abspielen. Laufzeit 00:45 Minuten.
Aus News-Clip vom 07.04.2014.

Die Signale waren von dem australischen Schiff «Ocean Shield» verfolgt worden. Dieses hat ein Spezialgerät an Bord, mit dem Flugschreiber-Signale bis in 6000 Meter Tiefe geortet werden können.

Die vom Schiff georteten Signale seien definitiv einem Flugschreiber zuzuordnen, sagte der Koordinator der Suchaktion nach Flug MH370. Er sprach von der bislang vielversprechendsten Entwicklung

Ob es sich tatsächlich um Signale des seit dem 8. März vermissten Passagierflugzeugs von Malaysia Airlines handelt, ist aber weiterhin unklar. Bei der Suche nach dem Flug MH370 drängt die Zeit: Der Flugschreiber könnte möglicherweise schon heute aufhören zu senden, weil nach etwa 30 Tagen normalerweise die Batterie leer ist.

Bleibt das Rätsel ungelöst?

Seit dem Verschwinden des Flugzeuges mit 239 Menschen an Bord am 8. März wird nach Trümmern und dem Flugschreiber der Maschine gesucht. Am Wochenende beteiligten sich bis zu zehn Militärflugzeuge, zwei zivile Flugzeuge und 13 Schiffe an der Suche. Von Flugzeugen gesichtete und dann von Schiffen geborgene Gegenstände entpuppten sich bisher jedoch stets als Müll.

Bisher ist völlig unklar, warum die Boeing 777-200 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking plötzlich den Kurs wechselte und von den Radarschirmen verschwand. Sollte es nicht gelingen, die Flugschreiber aus dem Ozean zu bergen, dürfte das Rätsel um das Verschwinden von Flug MH370 wohl für immer ungelöst bleiben.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Keller, Binningen
    Die vom Schiff georteten Signale seien definitiv einem Flugschreiber zuzuordnen, sagte der Koordinator der Suchaktion nach Flug MH370. Er sprach von der bislang vielversprechendsten Entwicklung. Offensichtlich kommt man weiter, nachdem nun das das zweite Schiff den Pin bestätigt hat ist es wohl nur eine Frage der Zeit bis man den Flugschreiber bergen kann.
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    1. Antwort von R.Anderegg, Zürich
      Hier wurde schon vieles erzählt über die MH 370, was ich heute auch schon x-fach gelesen habe, es braucht aber Beweise, Wrackteile der MH370, Effekten und so leid es mir auch tut, Leichen. Vorher ist das alles rein spekulativ. Aber keine dieser unverbindlichen Schlagzeilen, da hier schon viele Falschmeldungen verbreitet wurden, bzw angebliche Fakten wieder revidiert wurden.
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  • Kommentar von Marco Tedaldi, St. Gallen
    Da Funkwellen unter Wasser nur eine sehr gering Reichweite haben, dürfte das mit dem "Funksignal" im Artikel wohl eine Fehlinformation sein. Wahrscheinlich wurde das Signal eines "Underwater Locator Beacon" empfangen. Dies ist ein Gerät, welches beim Kontakt mit Wasser beginnt, ein akustisches Signal (37.5kHz, 10ms jede Sekunde) zu senden. Kann die Redaktion dies bestätigen?
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