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Menschen in Goma fliehen vor den Lavamassen (unkomm.)
Aus News-Clip vom 23.05.2021.
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Tausende flüchteten nachts Vulkanausbruch im Kongo: Lavastrom stoppt vor Grossstadt Goma

  • Der Lavastrom des Vulkans Mount Nyiragongo in der Demokratischen Republik Kongo hat kurz vor der Grossstadt Goma vorerst gestoppt.
  • Das berichtete ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur vor Ort.
  • Viele Einwohner, die ihre Häuser am Samstagabend in Panik verlassen hatten und teilweise über die Grenze nach Ruanda geflohen waren, kehren nun zurück.

Ein Teil des Lavastroms hatte sich am späten Samstag in Richtung Goma gewälzt. Die Behörden Ruandas öffneten daraufhin in der Nacht die Grenze und liessen die Menschen passieren.

Der aktive Vulkan befindet sich im Virunga-Nationalpark, knapp 20 Kilometer nördlich der Stadt mit zwei Millionen Einwohnern und damit auch nahe der Grenze zu Ruanda.

Der Vulkan sei am Samstagabend gegen 19 Uhr Ortszeit (20 Uhr MESZ) ausgebrochen. Lavaströme seien bislang hauptsächlich durch Teile des Nationalparks geflossen, sagte der Leiter des vulkanologischen Observatoriums von Goma, Celestin Mahinda, dem staatlichen Radiosender RTNC. Der Park ist Afrikas artenreichstes Schutzgebiet und die Heimat der vom Aussterben bedrohten Berggorillas.

Der Mount Nyiragongo brach zuletzt 2002 aus. Lava zerstörte damals grosse Teile von Goma. Rund 250 Menschen wurden bei dem Ausbruch getötet, 120'000 wurden obdachlos.

SRF 4 News, 23.05.2021, 02:00 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Konrad Pfister  (Konrad Pfister)
    Mir scheint es gibt dieses Jahr eine Steigerung der Vulkanaktivität?
    1. Antwort von Aurel Specker  (Auspec)
      Scheint mir auch so, aber da Anzahl aktiver Ausbrüche immer relativ tief ist sind zufällige Fluktuationen schnell relativ auffällig.
      Zudem werden mit dem Internet usw einfach auch mehr Informationen platziert, sowie auch prominenter platziert.
      Ein Ausbruch auf einer Karibikinsel war früher eine News-Randnotiz. Aber mit einem Handy-Video ist es schlagzeilenwürdig.
  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Jetzt fliesst die Lava auf das Stadtzentrum zu, ähnlich wie beim Ausbruch im Jahr 2002. Lavaströme flössen derzeit hauptsächlich durch Teile des Virunga-Nationalparks. Der Park ist Afrikas artenreichstes Schutzgebiet und die Heimat der vom Aussterben bedrohten Berggorillas. Die bisher folgenschwerste Eruption des Nyiragongo ereignete sich 1977, damals starben mehr als 600 Menschen. In der Region an der Grenze zu Ruanda und Uganda gibt es insgesamt sechs über 3000 Meter hohe Vulkane.