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International Tausende Tote nach Hitzewelle in Indien

In Indien sind wegen der grossen Hitze rund 1800 Menschen gestorben. Viele von ihnen konnten es sich nicht leisten, die Arbeit ein paar Tage ruhen zu lassen.

Ein Bauer sitzt auf seinem ausgetrockneten Land
Legende: Ein Bauer sitzt auf seinem ausgetrockneten Land in Gauribidanur, einem Dorf rund 85 Kilometer von Bangalore entfernt. Keystone

Die Zahl der Toten durch die Hitzewelle in Indien ist auf 1800 gestiegen. Die meisten Opfer starben nach offiziellen Angaben an der Ostküste des Bundesstaates Andhra Pradesh. Hier lagen die Tageshöchsttemperaturen mehr als eine Woche lang über 44 Grad. Die meisten Toten sind Arbeiter, die trotz der sengenden Sonne schuften müssen, um ein paar Cent für die täglichen zwei Mahlzeiten zu verdienen.

Wetteränderung frühestens in zwei Tagen

Wer konnte, blieb tagsüber im Schatten: Auch in der Hauptstadt Neu Delhi gingen bei mehr als 40 Grad um die Mittagszeit viele Menschen nicht aus dem Haus.

Nach Angaben der dortigen Katastrophenbehörde war es seit zwölf Jahren nicht mehr so lange so heiss. Am Freitag sanken die Temperaturen um ein paar Grad. Die staatlichen indischen Meteorologen gehen davon aus, dass die Hitzewelle noch etwa zwei Tage anhält. Im Osten und Norden des Landes werden Gewitter vorhergesagt, die etwas Abkühlung bringen könnten.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von C. Szabo, Thal
    Das Grundproblem in Indien ist schon lange die Überbewölkerung. Aus ihr erwächst direkt die Ausbeutung der Naturressourcen. Momentan siehe ich nur eine moderne, effiziente Energiebewinnung als Ausweg vom Raubbau. Durch Stärkung der Frauenrechte könnten sich ebenfalls wichtige soziale Misstände entschärfen. Indien ist ob der Fülle der Probleme nicht zu beneiden. Das immer noch wirksame Kastensystem ist da auch nicht hilfreich. Armutsbekämpfung generiert leider ebenfalls mehr Energiebedarf.
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  • Kommentar von Thom Germann, Luzern
    Furchtbar. Die Menschen müssten sich verkriechen, können sich das aber nicht leisten, gehen für ihren Hungerlohn in die Gluthitze arbeiten und überleben den Tag vielleicht nicht. Solche Probleme stellt unser Gejammer von "Wirtschaftskrise", "Masseneinwanderung" und "Asylantentsunami" auf den Platz, wo es hingehört – ganz weit nach hinten und in die Kategorie ABSOLUT LÄCHERLICH.
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