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Tauwetter in Ostafrika Eritrea zieht Truppen von äthiopischer Grenze ab

  • Die beiden ostafrikanischen Länder Eritrea und Äthiopien nähern sich weiter an.
  • Eritrea hat nach staatlichen Medienberichten Truppen von der gemeinsamen Grenze abgezogen.

Der Truppenabzug sei eine «Geste der Versöhnung», hiess es in einer Meldung der Eritreischen Presseagentur. Nach 20 Kriegsjahren haben die beiden Länder wieder begonnen, diplomatische Beziehungen zu pflegen. Äthiopien hat nun erstmals seit Kriegsbeginn einen Botschafter in das Nachbarland entsandt. Zuvor hatte bereits Eritrea seine Botschaft im äthiopischen Addis Abeba wieder eröffnet.

Anfangs Monat hatten beide Seiten eine «gemeinsame Erklärung für Frieden und Freundschaft» unterzeichnet. Der langandauernde Grenzkrieg hatte rund 80'000 Menschen das Leben gekostet.

Die Annäherung zwischen den Staaten wurde möglich durch den Amtsantritt des äthiopischen Ministerpräsidenten Abiy Ahmed im April. Er hatte Reformen und die Öffnung seines Landes versprochen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Furrer (Antifa)
    Noch grösser wäre die Freude, wenn Äthiopien endlich seine Truppen aus Eritrea zurückziehen würde. Das wurde bisher nur versprochen , aber geschehen ist es noch nicht. Ich denke das ist der Prüfstein, ob sich Abey gegen seine Militärs durchsetzen kann. Dass nun Eritrea als erstes sein Militär von der Grenze zurückzieht, zeigt wie Ernst es Eritrea mit den Friedensbemühungen ist. Hoffentlich sieht das auch der UN-Sicherheitsrat ein und hebt die Sanktionen auf, damit Eritrea wirtschaftlich gesundet
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Eritrea zieht Truppen von äthiopischer Grenze ab. Ein Freudentag für beide Seiten. Zu hoffen bleibt, dass die internationale Gemeinschaft bald wieder Botschaften in beiden Ländern eröffnen und gute diplomatische Beziehungen pflegen im Sinne aller. Ich wünsche beiden Ländern , dass der Frieden einzieht und die Gräuel der Feindschaften langsam der Vergangenheit angehören werden.
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