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Tödlicher Ansturm Elfter Toter in dieser Saison am Mount Everest

  • Am höchsten Berg der Welt ist erneut ein Bergsteiger ums Leben gekommen.
  • Den Tod des 62-jährigen US-Amerikaners während des Abstiegs vom 8848 Meter hohen Mount Everest gab seine Familie in den USA bekannt.
  • Damit sind in dieser Saison am Mount Everest bereits elf Bergsteiger gestorben – mehr als doppelt so viele wie im ganzen letzten Jahr.
Legende: Video Aus dem Archiv: Tote wegen Stau am Mount Everest abspielen. Laufzeit 02:21 Minuten.
Aus Tagesschau vom 25.05.2019.

In jeder Saison versuchen Hunderte Bergsteiger, den Gipfel des Mount Everest zu erklimmen. Meist beschränken sich die Gelegenheiten, bei denen die Wetterbedingungen günstig genug für einen Gipfelsturm sind, zwischen Mitte und Ende Mai auf zwei bis drei pro Saison.

Verheerendes «Wetter-Fenster»

Vergangene Woche hatte sich ein solches «Wetter-Fenster» geöffnet. Es bildete sich eine regelrechte Warteschlange, um die letzten Meter zur Spitze nehmen zu können.

Beobachter sagen, manche der diesjährigen Todesfälle könnten mit diesem Andrang zusammenhängen. Dadurch sei es zu langen Wartezeiten auf gesundheitlich gefährlicher Höhe gekommen.

Für die Genehmigung zum Aufstieg zahlen ausländische Bergsteiger umgerechnet rund 10'000 Franken. Der Himalaya-Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle für Nepal.

Südroute Mount Everest
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18 Kommentare

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  • Kommentar von m. mitulla  (m.mitulla)
    Nicht nur die 11 Toten sind ein Problem für die dortige Bevölkerung, sondern auch die Müllberge, welche die Everest-Touristen hinterlassen. Der Tourismus zeigt seine unschöne Fratze überall dort, wo ein gesundes Mass überschritten ist, sei das in Mallorca, in Venedig oder in der Schweiz - wie an ganz vielen anderen Orten auch.
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  • Kommentar von Rolf Künzi  (Unbestimmt)
    Jeder der stirbt der sieht ja einen Lebensrückblick, die Kriterien der Selbstbewertung kann man in 3:Kategorien unterteilen A Nach Leistung was man grosses erreicht hat, B nach Liebe wie und warum man etwas macht und C. Die Selbstliebe, wie man zu sich selbst war. Die Leistung wird schon mal sowieso gelöscht, nur B. und C. sind für Gott von Bedeutung. Würde sagen so gesehen lohnt sich der Chrampf nicht. Wir glauben Leistung und Ehrgeiz interessiere das Universum, dem ist 100 Prozent nicht so.
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    1. Antwort von André Piquerez  (Nemesis1988)
      interessanter Text. Ich finde auch Leistung ist viel zu hoch gewichtet in der Gesellschaft. Ich denke auch es kommt schlussendlich auf Freundschaften und Liebe an, das ist für mich eigentlich der Sinn des Lebens...auch Selbstverwirklichung oder "spirituelle" Reife finde ich extrem wichtig...
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  • Kommentar von Christine Hadorn  (Baski)
    Ehrlich gesagt, ich habe kein Bedauern mit den Opfern; der sog. Everest Tourismus hat schon lange perverse Züge angenommen: es gehört schon fast dazu, dort mal gewesen zu sein, ob man wirklich dazu das nötige Können hat, ist sekundär. Poetisch ausgedrückt könnte man sagen, auf diese Weise rächt sich halt der Berg, ich sage mir, wer so fahrlässig handelt, ist selber schuld.
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