- Auf dem Flughafen der Millionenmetropole Hongkong ist es zu einem tödlichen Flugzeugunglück gekommen.
- Eine von der türkischen Airline ACT als Frachtmaschine genutzte Boeing 747 kam von der Landebahn ab und schlitterte über die Piste hinaus ins Meer.
- Zwei Personen kamen ums Leben.
Wie der Flughafen mitteilte, hatte der mit vier Crew-Mitgliedern besetzte Jumbo-Jet zuvor ein Fahrzeug auf dem Rollfeld des Flughafens gerammt, das durch die Wucht des Zusammenpralls ebenfalls ins Meer geschleudert wurde.
Die zwei Sicherheitsmitarbeiter, die in dem Fahrzeug in der Nähe, aber nicht auf dem Rollfeld, Patrouille fuhren, kamen ums Leben. Die vierköpfige Crew der verunfallten Maschine konnte gemäss der Feuerwehr gerettet werden.
Die Flughafenbehörde geht nach eigenen Angaben davon aus, dass das Flugzeug beim Landen ausser Kontrolle geraten war. Nähere Angaben zur Unfallursache machte sie nicht. Der Flughafen betonte, dass die Wetterbedingungen vor Ort für eine Landung geeignet gewesen seien. Der Fall wird nun von der Behörde für Luftverkehrsunfälle untersucht.
Keine Fracht an Bord
Nach offiziellen Angaben hatte die Maschine in den Vereinigten Arabischen Emiraten abgehoben. Die dort in Dubai ansässige Airline Emirates, die das Flugzeug von ACT geleast hatte, bestätigte den Unfall. «Die Besatzung befindet sich in Sicherheit, und es befand sich keine Fracht an Bord», hiess es in einer Stellungnahme.
Auf den Passagierverkehr am Flughafen von Hongkong – einem wichtigen internationalen Drehkreuz – hatte der Unfall offenbar keine grösseren Auswirkungen: Auf der Webseite des Flughafens wurden zunächst keine nennenswerten Verspätungen oder Ausfälle gezeigt.