- Ein Pariser Gericht hat zehn Personen wegen Cybermobbing gegen die französische First Lady Brigitte Macron schuldig gesprochen.
- Sie bekommen Bewährungsstrafen von bis zu 8 Monaten.
- Den Angeklagten wurden böswillige Äusserungen über das Geschlecht der Präsidentengattin sowie über den Altersunterschied zu Emmanuel Macron vorgeworfen. Dabei war teils selbst von Pädophilie die Rede.
Alle Verurteilten müssen ausserdem ein Praktikum zum Respekt anderer Menschen im Internet absolvieren und einige erhielten eine befristete Onlinesperre für die Nutzung der sozialen Medien, die sie für das Cybermobbing genutzt haben.
Hintergrund ist die in den sozialen Medien kursierende Verschwörungserzählung, wonach Brigitte Macron eine Transfrau sein und als Mann geboren worden sein soll. Die Macrons gingen dagegen schon früher gerichtlich vor.
Sperre für Konto auf X
Zu den Angeklagten im Alter von 41 bis 60 Jahren gehören ein in Frankreich bekannter Verschwörungstheoretiker sowie eine Frau, die sich als Medium und Werbefachfrau ausgibt und deren X-Konto inzwischen gesperrt wurde. Sie wird als massgeblich beteiligt an der Verbreitung des Gerüchts angesehen.