Zum Inhalt springen
Inhalt

Trümmer und Verwüstung Hurrikan «Michael» hinterlässt grossflächige Zerstörung

Die Zahl der Todesopfer in den USA durch den schweren Sturm steigt auf mindestens 17. Befürchtet wird, dass Rettungskräfte in den Trümmern weitere Tote finden.

Legende: Video Hurrikan «Michael» verwüstet US-Südostküste abspielen. Laufzeit 00:59 Minuten.
Aus Tagesschau am Vorabend vom 12.10.2018.

Hurrikan «Michael» ist mit verheerender Zerstörungskraft über die USA gezogen und hat in mindestens vier Bundesstaaten Menschenleben gekostet. Die Zahl der Todesopfer stieg landesweit auf 17.

Der Chef der US-Katastrophenschutzbehörde Fema, Brock Long, sagte dem Sender CNN: «Ich erwarte, dass die Opferzahl heute und morgen weiter steigt.» Rettungskräfte arbeiteten sich immer noch durch Trümmer hindurch.

Stärkster Hurrikan seit 1851

«Michael» ist am Mittwoch in der Nähe des Ortes Mexico Beach in Florida auf Land getroffen – als Hurrikan der Kategorie vier mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometern pro Stunde. Er liegt damit nur knapp unter der höchsten Kategorie fünf. Es war nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes der stärkste Hurrikan, der diesen Teil Floridas seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1851 getroffen hat.

«Michael» zog danach weiter nach Georgia, wo er vom Hurrikan zu einem tropischen Sturm heruntergestuft wurde.

Der Weg von Hurrikan Michael

Inzwischen ist der Sturm über dem Atlantik. Das Nationale Hurrikan-Zentrum hob alle Sturmwarnungen für die USA im Zusammenhang mit «Michael» auf.

Nach Angaben von US-Medien und Behörden sind insgesamt mehr als 1,5 Millionen Anschlüsse in den betroffenen Bundesstaaten ohne Strom. Die Katastrophenschutzbehörde in Virginia meldete alleine 520'000 Stromausfälle und 1200 gesperrte Strassen. Der Sturm hinterliess grossflächige Zerstörung. Einzelne Ortschaften wurden in weiten Teilen zerstört, Häuser stürzten ein, Bäume knickten reihenweise um. Das ganze Ausmass der Schäden zeichnet sich nur nach und nach ab.

Das Nationale Hurrikan-Zentrum hatte vor meterhohen Sturmfluten gewarnt. Doch der Sturm gewann unerwartet schnell an Stärke, und viele Menschen brachten sich nicht rechtzeitig in Sicherheit. Viele Überlebende stehen nun vor den Trümmern ihrer Existenz.

«Dieser Hurrikan war ein Monster»

Im kleinen Ort Mexico Beach, wo der Sturm als erstes auf die Küste getroffen war, zeigte sich ein Bild grossflächiger Zerstörung.

Rettungskräfte drangen erst nach und nach zu den betroffenen Gebieten durch, um dort nach Verletzten zu suchen und Menschen mit Strom, Wasser und Essen zu versorgen. Diese Einsätze hätten nun die absolute Priorität, sagte Floridas Gouverneur Rick Scott. «Dieser Hurrikan war ein Monster.» Er habe schier unfassbare Zerstörung hinterlassen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.