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Über 400'000 Tote in den USA Opioid-Krise: McKinsey zahlt 573 Millionen Dollar Abfindung

  • Das Beratungsunternehmen McKinsey zahlt in den USA 573 Millionen Dollar – als Abfindung für seine Rolle in der Opioid-Krise.
  • Das melden US-Medien übereinstimmend.
  • Mehr als 40 Bundesstaaten hatten gegen das Unternehmen geklagt.
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Nationaler Gesundheitsnotstand wegen Opiate-Epidemie
Aus Tagesschau vom 27.10.2017.
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Die Bundesstaaten hatten gegen McKinsey wegen der Beratung des Oxycontin-Herstellers Purdue Pharma und seiner Eigentümerfamilie Sackler geklagt.

Dem Vergleich schlossen sich 43 Bundesstaaten, der Distrikt Washington D.C. und drei Territorien der Vereinigten Staaten an, wie eine mit der Sache vertraute Person sagte. Mehrere Generalstaatsanwälte kündigten für Donnerstag eine Mitteilung zur Opioid-Epidemie an.

Bereits über 450'000 Tote

Im Zuge der Opioid-Krise sind in den USA seit 1999 etwa 450'000 Menschen durch Überdosen von verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln und illegalen Drogen ums Leben gekommen.

Im Zentrum der Kritik stand der Oxycontin-Hersteller Purdue Pharma, dem vorgeworfen wurde, dass die Vermarktung seiner Schmerzmittel die Krise befeuert habe. Das Unternehmen meldete 2019 als Teil eines geplanten zehn Milliarden Dollar schweren Vergleichs Konkurs an.

reuters/hosb;from;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Gürr  (FrMu)
    "Die Bundesstaaten hatten gegen McKinsey wegen der Beratung des Oxycontin-Herstellers Purdue Pharma und seiner Eigentümerfamilie Sackler geklagt." Liebes SRF könnt Ihr etw. mehr rausfinden & mitteilen? Welchen Rat hat McKinsey denn dem Hersteller die Opioide gegeben, dass die Firma jetzt verklagt wird? Dass Opioide gut fürs Geschäft sind? Dass sich die Pharmabude mehr auf die Opioidprodukte konzentrieren soll? Dass die Besitzer fleissig spenden sollen wg. Steuern &, um die Wogen zu glätten?
  • Kommentar von Beat Reuteler  (br)
    Es ist eine lächerlich geringe Abfindung. Etwas über 1'000 $ pro Todesopfer.
  • Kommentar von Detlef Brügge  (Useful)
    Also das muss mir mal einer erklären. Wir haben hier streng rezeptpflichtige BTM‘s, die nur nach einer ärztlichen Verordnung von einer Apotheke abgegeben werden darf. Das Abhängigkeitspotential von Opiaten resp. Opioiden ist gesellschaftliches Allgemeingut und war auch schon 1999 allen Medizinern bekannt. Nun sterben im Verlauf 450’ TSD Menschen an einer Überdosis oder Abhängigkeit und belangt wird eine Beratungsfirma wegen der Vermarktung ? Hier haben ja wohl alle Instanzen versagt.
    1. Antwort von Alex Flück  (Alex Flück)
      Das Abhängigkeitspotential wurde lange heruntergespielt und mit Industrie-gesponserten Studien verharmlost. Eine freizügigere Opioidverschreibung wurde eig. aus der Tumorschmertherapie übernommen. In den USA haben sich die Firmen (Purdue, Insys, Johnson&Johnson) aktiv bei den Kassen für eine Kostenübernahme eingesetzt, z.T. mit erlogenen Pat.-Angaben.
    2. Antwort von Alex Flück  (Alex Flück)
      ... und dasselbe geschieht nun von den weniger bekannten Folgefirmen in Asien und Südamerika, bspw. durch Mundipharma.