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International Über 70 Tote nach Selbstmordanschlag in Bagdad

IS-Milizen griffen auf Motorrädern einen Markt in einem Schiiten-Viertel der irakischen Hauptstadt an. Bei einem weiteren Angriff ausserhalb Bagdads kamen mindestens zwölf Sicherheitskräfte ums Leben.

Männer betrachten die Anschlagsstelle
Legende: Der Angriff ereignete sich in einem Schiiten-Viertel. Es war der heftigste Angriff des IS seit Monaten. Reuters

In Bagdad sind mindestens 70 Menschen bei einem Selbstmordanschlag auf einen Markt für Mobiltelefone getötet worden. 100 weitere wurden verletzt. Die Angreifer seien mit Motorrädern auf den Markt in einem Schiiten-Viertel der irakischen Hauptstadt gefahren, teilte die Polizei mit.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannte sich zum Anschlag. Die IS-Milizen griffen zudem 25 Kilometer westlich des Zentrums von Bagdad in der Nähe des internationalen Flughafens Posten der Armee und der Polizei an. Nach Angaben der irakischen Regierung kamen dabei mindestens zwölf Sicherheitskräfte ums Leben.

Heftigster Angriff seit Monaten

Die Dutzenden, an den Angriffen beteiligten Extremisten kamen Polizei- und Militärkreisen zufolge auf Pick-Up-Lastern mit Maschinengewehren bewaffnet aus den IS-kontrollierten Gegenden Garma und Falluja. Es sei der heftigste Angriff des IS seit Monaten in der Nähe der Hauptstadt gewesen.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Nichts Neues im Irak seit der Bush/Cheney-Lügen. Denn das Ziel war niemals Freiheit für die Iraker, sondern Freiheit für US-Geschäfte aller Art. Die Aussöhnung innerhalb der Religionen haben sie verhindert. Ich denke, dass war eine bewusste Entscheidung der Strippenzieher. Was kümmert die der Tod von US-Soldaten. Der Tod von Fremden Zivilisten spielt in deren Rechnung überhaupt keine Rolle. Er ist höchsten gut für das Geschäft mit der Sicherheit/dem fortgesetzten Krieg.
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    1. Antwort von Nikolas Wirz (Libertär)
      Die Invasion des Iraks war ein riesiger Fehler. Der Rückzug der US Truppen jedoch noch ein viel grösserer. Wenn man schon ein Chaos anrichtet und den Leuten dort unten Demokratie und Sicherheit verspricht, muss man auch die Grösse besitzen, die irak. Bevölkerung nicht ohne die Versprechen zu halten, im Chaos zurück zu lassen.
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    2. Antwort von Dölf Meier (Meier Dölf)
      Du sollst nicht morden! Bush wird sich für den zweiten Irak-Krieg vor Gott zu verantworten haben wie auch alle Mitglieder des IS.
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    3. Antwort von m. mitulla (m.mitulla)
      Die USA können den angerichteten Schaden natürlich nicht mehr gutmachen. Zu viele Menschen sind gestorben. Aber wie wäre es mit einer Anklage an einem internationalen Gerichtshof? Zuerst gegen die Lügner, Kriegstreiber und Verbrecher gegen die Menschlichkeit? Schlage vor, einen Prozess zu führen nach dem Masstab der Nurnberger Prozesse. Gleichzeitig sollte über Reparationszahlungen aus den USA und GB für den Irak prozessiert werden...
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