Zum Inhalt springen

Header

Video
Italien lockert Corona-Massnahmen
Aus Tagesschau vom 01.02.2021.
abspielen
Inhalt

Überblick Diese Länder Europas lockern die Corona-Massnahmen

Österreich: Die Regierung hat eine teilweise Lockerung, Link öffnet in einem neuen Fenster des harten Lockdowns ab dem 8. Februar beschlossen. Der Handel, Schulen, sogenannte körpernahe Dienstleistungen wie Coiffeure sowie Museen, Galerien und Tiergärten dürfen unter strengen Auflagen wieder öffnen. Die derzeit rund um die Uhr geltenden Ausgangsbeschränkungen wurden auf die Zeit zwischen 20.00 Uhr und 6.00 Uhr eingegrenzt. Tagsüber dürfen sich zwei Haushalte treffen.

Verschärft werden hingegen die Einreisebestimmungen, um ein Einschleppen von weiteren Virus-Mutationen aus anderen Ländern zu verhindern. Varianten des Coronavirus, wie etwa aus Brasilien, sollen damit abgewendet werden, hiess es.

Italien hat seit Montag einige Beschränkungen, Link öffnet in einem neuen Fenster wieder aufgehoben. Insgesamt 16 Regionen werden der gelben Corona-Zone mit den lockersten Regeln zugeordnet. Unter anderem wechseln Latium mit der Hauptstadt Rom und die wirtschaftsstarke Lombardei von orange auf gelb.

Das bedeutet, dass die Menschen dort wieder in Bars und Restaurants bis zum Abend am Tisch bewirtet werden dürfen. Ab 18 Uhr können die Lokale Bestellungen weiter zum Mitnehmen verkaufen. Ausserdem dürfen die Museen von Montag bis Freitag wieder für Besucher öffnen. Weiterhin gelten jedoch die Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr und das Verbot von Reisen zwischen den Regionen, es sei denn, sie sind etwa aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen notwendig.

Mit der Änderung befindet sich keine Region mehr in der strengsten roten Zone. Lediglich fünf Regionen, darunter die Autonome Provinz Bozen und Sizilien, sind in der orangen Zone. Die Einteilung auf der Farbskala der Corona-Zonen richtet sich nach dem Infektionsgeschehen vor Ort.

Polen: Das Land hat seine Schutzmassnahmen, Link öffnet in einem neuen Fenster seit dem 1. Februar leicht gelockert. Geschäfte in Einkaufszentren dürfen wieder öffnen, wenn entsprechende Hygieneauflagen eingehalten werden, sagte Gesundheitsminister Adam Niedzielski in Warschau. Auch der Besuch von Museen und Kunstgalerien ist wieder möglich. Ausserdem wird die Regelung abgeschafft, dass wochentags von 10.00 bis 12.00 Uhr nur Rentner einkaufen dürfen. «Das sind vorsichtige, langsame Schritte zurück zur Normalität», sagte Niedzielski.

Alle weiteren Einschränkungen sollen aber vorerst bis zum 14. Februar bestehen gelten. So bleiben Hotels und Sporteinrichtungen weiterhin geschlossen, das Gleiche gilt für die Skigebiete. Restaurants dürfen Speisen weiterhin nur zum Mitnehmen anbieten.

Bulgarien hat einen seit zwei Monaten geltenden Teil-Lockdown weiter gelockert. Einkaufs-, Fitness- und Sportzentren sowie Tanzschulen haben seit Montag unter Auflagen wieder geöffnet. Mittelschulen und Gymnasien sollen ab Donnerstag stufenweise den Präsenzunterricht wieder aufnehmen.

Geöffnet sind seit Ende Dezember Restaurants in Hotels – allerdings nur für Hausgäste. Die Restaurants bleiben bis 1. März weiter zu, nur Liefer- und Abholservice ist erlaubt.

Norwegen hat die Lockerung von einigen Beschränkungen für die Region rund um die Hauptstadt Oslo angekündigt. Ab dem 3. Februar dürften manche Geschäfte wieder öffnen und einige Freizeitaktivitäten würden wieder erlaubt, so Gesundheitsminister Bent Hoeie.

Tagesschau, 01.02.2021, 19:30 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

8 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von rene merlo  (1802)
    Sie schreiben jeweils über angeordnete Massnahmen, nie aber über deren Umsetzung. Dass die Schweizer sich selber geisseln stand und steht bis heute nicht in Frage. Im östlichen Europa aber werden die angeordneten Massnahmen mal zu Kenntnis genommen, mal belächlet und ab und zu eingehalten, wenn mal Aufseher oder Polizisten nicht beide Augen verschliessen. Das Leben hat aber im Osten schon begonnen, als der Westen zur Stärkung der politischen Interessen die Menschen wieder in den Lockdown warf.
    1. Antwort von Marc Kilchenmann  (marckilchenmann)
      Wo beginnt für Sie das östliche Europa? In Wien ist das definitiv nicht so, wie von Ihnen beschrieben.
  • Kommentar von Susanne Nussbaumer  (Susen)
    Also sind sie der Meinung Hr. Schindler dass die Pandemie weierhin auf dem Buckel der Beizen und Läden ausgetragen wird.
    Schön wenn es einem selber nicht betrifft.
  • Kommentar von Susanne Nussbaumer  (Susen)
    Das BAG hat doch bei den Verschärfungen auch über die Grenzen geschaut und nachgeahmt also erwarten wir dies nun ebenfalls.
    1. Antwort von Gabriella Itin  (Salat)
      Da haben Sie recht. Es wäre mehr als Zeit in den Normalen Alltag zurück zu kehren.
    2. Antwort von Alen Thi  (percyjacksonq9)
      Wollen wir wirklich die gleichen Fehler begehen wie unsere Nachbarsländer? Ich denke, dass sich die Lage in genau diesen Ländern wieder verschlimmern wird.r
    3. Antwort von Julian Perrenoud  (Julian P.)
      Jetzt zu lockern würde bedeuten, erneut nichts aus der Pandemie gelernt zu haben. Wie oft sollen wir uns denn noch im Kreis drehen?
    4. Antwort von Mark Schindler  (Mark Schindler)
      Es ist eher so, dass die anderen Länder jetzt Lockerungen von Massnahmen beschliessen, die wir so streng gar nie hatten. Ausser die geschlossenen Geschäfte und Beizen ist alles andere echt lockerer in der Schweiz. Und was auch zu sehen ist, wie verschieden die Länder vorgehen. Da Museen offen und Hotels zu, dort Beizen offen und Schulen zu. So richtig was zum Nachahmen scheint mir da nicht gegeben.