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Überschwemmungen in Zhengzhou Zahl der Todesopfer in China nimmt zu, Schäden in Milliardenhöhe

  • Die Zahl der Toten im chinesischen Zhengzhou ist nach den schweren Überschwemmungen auf 56 angestiegen, wie das Staatsfernsehen am Freitag berichtet.
  • Die Schäden werden umgerechnet auf über acht Milliarden Euro beziffert.
  • Am Dienstag hatte der Taifun «In-Fa» für sintflutartige Regenfälle in der Hauptstadt der Provinz Henan gesorgt.
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Archiv: Tote und Vermisste nach Überschwemmungen in Zhengzhou
Aus Tagesschau vom 21.07.2021.
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Während die Anzahl der Todesopfer weiter ansteigt und die Schäden auf acht Milliarden geschätzt werden, warnte das Pekinger Wetteramt vor andauerndem Regen in der zentral chinesischen Provinz Henan, zu der die bereits verwüstete Hauptstadt Zhengzhou gehört.

Der Taifun «In-Fa», der verantwortlich war für die sintflutartigen Regenfälle in Henan, nähert sich derzeit der chinesischen Ostküste und beeinflusst das Wetter im Landesinneren. Der Sturm bewege sich mit etwa 15 Kilometern pro Stunde nordwestlich und werde stärker.

Voraussichtlich wird der sechste Taifun dieses Jahres am Sonntag an der Küste der Provinzen Zhejiang und Fujian auftreffen.

Jahrhundert-Regenfälle in der Provinzhauptstadt Henans

Am Dienstag war die Neun-Millionen-Metropole vom Sturm getroffen worden, sodass viele Strassen von Zhengzhou sich in reissende Flüsse verwandelten. Autos und Busse schwammen in den Fluten und die Strom- und Wasserversorgung war vielerorts unterbrochen. Es wurde von den stärksten Regenfällen seit Beginn der Aufzeichnungen gesprochen. 

Freiwillige Helfer arbeiten Tag und Nacht, um Menschen zu retten. Mit aufblasbaren Booten und provisorischen Flössen werden die Einwohner Zhengzhous seit Dienstag an Land transportiert.

SRF 4 News, 21.07.2021, 12:31 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Der Klimawandel macht sich auf der ganzen Welt bemerkbar. Das ist ein Warnschuss der Natur. Es wird noch schlimmer kommen. Bleibt zu hoffen, dass der Mensch daraus endlich lernt. Wie stark unterschiedliche vom Klimawandel betroffene Systeme sich gegenseitig beeinflussen und damit die Folgen verstärken wird sich in den nächsten Jahren zeigen. Verheisst aber nichts Gutes.
  • Kommentar von Margot Helmers  (Margot Helmers)
    56 Tote und Schäden von ca. 8 Milliarden € bei einer Bevölkerung von knapp 1,4 Milliarden Menschen. Bei der Unwetter-Katastrophe in Deutschland sind mindestens 176 Personen ums Leben gekommen und hatte einen Schaden zwischen 4 bis 5 Milliarden € angerichtet. Man muss alles in Relation setzen.
    1. Antwort von harald keller  (pragmatiker)
      aha, also alles nicht so schlimm, zum Glück können die Angehörigen der Opfer aus China Ihren Kommentar nicht lesen. Abgesehen davon trifft es China umso öfter als DE. Ich hoffe eher, dass auch China bald zur Erkenntnis kommt, dass wir unser Klima schützen sollten. Denn Kosten gibts so oder so...
    2. Antwort von Margot Helmers  (Margot Helmers)
      Herr Keller, gehen sie auf die Homepage von Worldometers. Heute stand 13;30 Uhr sind schon über 90'000 Leute gestorben. Zum Klima, 2'913'862 Hektar Waldverlust dieses Jahr.
    3. Antwort von harald keller  (pragmatiker)
      Gute Idee Frau Helmers, danke. Man kann nicht genug wiederholen und aufzeigen, dass uns alle auch das "Nichts-Tun" kostet...