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Wong: «Das ist ein klar politischer Entscheid»
Aus News-Clip vom 29.10.2019.
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Umstrittener Ausschluss Hongkong schliesst Aktivist Wong von Wahl aus

  • In einer Mitteilung bestätigte die Hongkonger Wahlkommission, dass Wongs Nominierung ungültig sei.
  • Er werde seiner politischen Rechte beraubt, erklärte Wong daraufhin per Facebook. Der Regierung der Metropole warf er zudem Zensur vor.
  • Wong sagte weiter, er sei der einzige Kandidat, der von der Kandidatur bei den Kommunalwahlen im November ausgeschlossen worden sei.

Die Regierung der Metropole erklärte, dass der Kandidat die Anforderungen der einschlägigen Wahlgesetze nicht erfülle. Der Aktivist setze sich für eine «Selbstbestimmung» der chinesischen Sonderverwaltungszone ein. Dies stehe im Widerspruch zu den Wahlgesetzen Hongkongs.

Joshua Wong in Nahaufnahme.
Legende: Der 23-jährige Joshua Wong ist seit 2014 einer der prominentesten Gesichter der Oppositionsbewegung in Hongkong. Keystone

Die Regierung unterstütze den Ausschluss von der Wahl mit der Begründung, dass Selbstbestimmung «oder die Unterstützung der Unabhängigkeit Hongkongs nicht mit dem verfassungsmässigen und rechtlichen Status der Sonderverwaltungsregion Hongkong vereinbar ist».

Demostrationen gegen den chinesischen Einfluss

Die frühere britische Kronkolonie wird seit rund fünf Monaten von Massenprotesten erschüttert. Die Demonstrationen in der Finanzmetropole hatten sich anfänglich gegen ein geplantes Gesetz gerichtet, das Überstellungen von Verdächtigen an Festland-China ermöglichen sollte. Mittlerweile richten sie sich generell gegen die pro-chinesische Führung in Hongkong und die Einschränkung der Demokratie.

Wong ist einer der prominentesten Demokratieaktivisten Hongkongs. Der junge Aktivist gilt seit der «Regenschirmbewegung 2014» als das Gesicht der demokratischen Kräfte in Hongkong.

Grafik zeigt Karte, Fakten und Zahlen zu Hongkong
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10 Kommentare

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  • Kommentar von P Gasser  (pasgas)
    Hoffen wir die ganze Geschichte endet mit einem unabhängigen Hong Kong. Hoffentlich wird hier ein Präsedenzfall für all die anderen Gebiete gesetzt, die China illegitim beansprucht! Taiwan, Tibet, Südchinesisches Meer, Xinjiang...
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    1. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Es wird kein unabhängiges Hong Kong geben. Laut abgeschlossenem Vertrag fällt Hong Kong nach 50 Jahren an China. Die Engländer haben
      diesen Vertrag mit Beendigung und Rückzug aus der Kronkolonie mit
      unterschrieben.
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  • Kommentar von Ueli Meier  (meimei)
    Wer hier alles genau das Feuer schürt, sei mal dahingestellt. Wenn die Gesetze von Hongkong verhindern können, ihren Bock zum Gärtner zu machen, ist das so. Wer sind die Brandstifter in Barcelona? Mit Berlin hat das Ganze jedenfalls nix zu tun.
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  • Kommentar von Alex Volkart  (Lex18)
    Eine Wahl ist nur eine Wahl, wenn man auch die Wahl hat zu wählen. Dies ist in Hongkong nicht der Fall. Wenn man zahlreiche Personen von der Wahl ausschliesst verkommt die Wahl zu einem billigen Theater nur um davon abzulenken das in Hongkong nicht die Wähler das sagen haben sondern die Kommunisten im fernen Peking.
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