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Unglück im Mittelmeer Flüchtlingsboot vor Lampedusa gesunken – 64 Menschen gerettet

  • Kurz vor Erreichen der italienischen Insel Lampedusa ist ein Boot mit mehreren Dutzend Migrantinnen und Migranten an Bord im Mittelmeer gesunken.
  • 64 Menschen konnten gerettet werden, wie die Küstenwache mitteilte.
  • Ein Kind aus dem westafrikanischen Staat Sierra Leone werde noch vermisst.

Die Chancen, das Kind noch lebend zu finden, werden als äusserst gering beurteilt.

Lampedusa gilt seit vielen Jahren als einer der Brennpunkte der Migrationsbewegung aus Afrika übers Mittelmeer nach Europa. Auf der Überfahrt mit oft kaum seetüchtigen Booten kommen immer wieder Menschen ums Leben.

Allein in diesem Winter, in dem besonders schwere Stürme registriert wurden, wird die Zahl der Toten auf mehr als 1000 geschätzt. An Italiens Küsten wurden in den vergangenen Tagen mehrfach Leichen angeschwemmt.

SRF 4 News, 15.03.2026, 11 Uhr ; 

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