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UNO-Bericht zu Rohingya Burmas Führung weist Vorwürfe wegen Völkermordes zurück

Ein UNO-Bericht fordert die strafrechtliche Untersuchung der Verbrechen an den Rohingya. Burma lehnt das ab..

  • Burma hat die Vorwürfe gegen sein Militär entschieden zurückgewiesen.
  • Man hätte der UNO-Mission den Zugang zum Land verweigert, darum akzeptiere man keine Beschlüsse des UNO-Menschenrechtsrates, so ein Regierungssprecher.

In dem am Montag veröffentlichten Bericht fordern die UNO-Experten eine strafrechtliche Untersuchung der Verbrechen an der muslimischen Minderheit der Rohingya.

Legende: Video «Das hinterlässt Spuren bis ans Lebensende» abspielen. Laufzeit 00:05 Minuten.
Aus Tagesschau vom 27.08.2018.

Dabei geht es um Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen. Der UNO-Bericht fordert, dass sich Armeechef General Min Aung Hlaing und fünf weitere hohe Militärs dafür vor Gericht verantworten.

Rohingya-Minderheit wird unterdrückt

Die muslimische Minderheit der Rohingya in Burma wird seit Jahrzehnten unterdrückt. Die Lage eskalierte im vergangenen Jahr, nachdem Rohingya-Rebellen mehrere Grenzwächter töteten.

Das Militär schlug mit ungehemmter Gewalt zurück. Flüchtlinge berichteten von Plünderungen, systematischer Vergewaltigung und gezielten Ermordung. Hunderttausende flohen ins Nachbarland Bangladesch.

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