Zum Inhalt springen

Header

Video
Ueli Maurers Rede am Klimagipfel in New York (franz.)
Aus News-Clip vom 24.09.2019.
abspielen
Inhalt

UNO-Klimagipfel in New York Ueli Maurer fordert «weniger Ideologie»

  • Politische Streitigkeiten um den Klimawandel verhindern nach Ansicht von Bundespräsident Ueli Maurer eine klare Analyse der Situation.
  • «Unsere Welt braucht mehr technologischen Fortschritt sowie Innovationen und weniger Ideologie», sagte Maurer am UNO-Klimagipfel in New York.

Maurer forderte zudem, den Planungshorizont für Massnahmen gegen den Klimawandel auf das gesamte Jahrhundert auszudehnen. Als Alpenland sei die Schweiz zudem vom Klimawandel besonders betroffen, sagte der Bundespräsident weiter. Mit den Gletschern, die schmelzen, dem Schnee, der nicht mehr falle und den häufigen Erdrutschen in den Bergen verschwinde auch ein Teil der Schweizer Identität und Tradition, betonte er.

«Der Klimawandel bedroht unsere Lebensweise. Wir müssen das Problem ernst nehmen», führte Maurer ausserdem aus. Deshalb habe die Schweiz beschlossen, bis zum Jahr 2050 Klimaneutralität zu erreichen.

Video
Aus dem Archiv: Emotionaler UNO-Klimagipfel in New York
Aus Tagesschau vom 23.09.2019.
abspielen

Mehr Geld für Forschung

Um Antworten auf die Klimafragen zu finden, müsse aber mehr in Forschung und Entwicklung investiert werden, mahnte Maurer. Der Finanzplatz Schweiz mit seiner globalen Ausrichtung und seinem Knowhow könne bei dieser Aufgabe eine grosse Rolle spielen und das Bewusstsein für nachhaltigen Umgang mit der Umwelt fördern, sagte Mauer.

Treffen von Maurer und Guterres

Personen-Box aufklappenPersonen-Box zuklappen
  • Ueli Maurer hat sich in New York zudem mit UNO-Generalsekretär Antonio Guterres getroffen.
  • Das Treffen fand allerdings unter vier Augen statt.
  • Laut der Schweizer UNO-Mission in New York besprachen die beiden Massnahmen, wie dem Klimawandel mehr Einhalt geboten werden könne.

Er stellte in diesem Zusammenhang die Pacta-Initiative vor. Die von den Niederlanden und der Schweiz vorgebrachte Initiative bietet laut den Angaben ein Instrument, mit dem Investoren die Klimaverträglichkeit ihrer finanziellen Verpflichtungen messen und mit den Zielen des Pariser Abkommens vergleichen können.

Guterres ist zufrieden

UNO-Generalsekretär António Guterres hat sich zufrieden mit dem von ihm einberufenen Klimagipfel in New York gezeigt. «Heute in dieser Halle hat die Welt klare Handlungen und konkrete Initiativen gesehen», sagte Guterres zum Abschluss des Gipfels in New York am Montagabend.

So hätten sich 77 Länder – viele davon Industriestaaten – zum Ziel der Klima-Neutralität im Jahr 2050 bekannt. Auch hätten 70 Länder angekündigt, ihren nationalen Beitrag zum Kampf gegen die Klimakrise ab 2020 zu erhöhen. Mehr als 100 Unternehmenschefs hätten sich zudem dazu verpflichtet, ihre Firmen ökologischer auszurichten. Guterres lobte auch die Anstrengungen von Entwicklungsbanken und Investoren für die Finanzierung sauberer Energiequellen.

UNO-Generalsekretär António Guterres
Legende: UNO-Generalsekretär António Guterres wollte konkrete Initiativen – und bekam sie auch. Reuters

Guterres stellte aber auch klar, dass die Arbeit trotz des mit dem Gipfel gesetzten Impulses weitergehe: «Wir haben noch einen langen Weg zu gehen, wir sind noch nicht da.» Für eine klimaneutrale Welt im Jahr 2050 seien noch viel mehr Anstrengungen nötig.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

135 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Markus Feierabend  (Quantenmechanik)
    Frau Weber, so so. Darum haben wir so viel erreicht bis jetzt. Nein es braucht Gesetzgeber die Gesetze beschliessen die greifen. Nicht bla bla sonder vorwärts machen - jetzt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Markus Weber  (MAWeber)
    Nun ich finde es erstaunlich, wie viele fordern, dass die Politik machen soll. Jeder der hier drin schreibt die Politik soll machen, versteht das System nicht. Das mag in China oder in einem totalitären Staat möglich sein. In der Schweiz gibt es das Referendum und die Iniatitive. Wenn die Bevölkerung nicht will, passiert garnichts. Also meine lieben Mitbürger, wir haben es selber in der Hand. Jeder der sagt MACHEN, den frage ich: Und DU, was machst Du?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Hans-Peter Grüter  (HP Grueter)
    Erdöl und Erdgas sind nicht unerschöpflich. Da steht Keiner da und füllt hinten wieder auf. Erdöl braucht es auch für Medikamente, Verpackungen, Dinge des täglichen Gebrauchs.
    Das Klima ändert sich, auch durch den CO2 Austoss. Da gibt es Verbrennungsmotoren in steigender Zahl. Je mehr der Motor verbraucht, um so mehr CO2. Es gibt auch Brandrodungen die massiv CO2 abgeben. Viecher die furzen und Vulkanausbrüche.
    Was kann der Mensch reduzieren?

    Ja, dumme Blogs zum ernsten Thema.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen