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Amnesty fordert Ermittlungen gegen Venezuelas Präsident Maduro
Aus Tagesschau vom 14.05.2019.
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Untersuchung gefordert Amnesty wirft Venezuela Menschenrechtsverletzungen vor

  • In ihrem neusten Bericht erhebt Amnesty International schwere Vorwürfe gegen die staatlichen Sicherheitskräfte in Venezuela.
  • Unterstützt von Milizen hätten diese vor allem in den Armenvierteln von Caracas gezielt gefoltert und getötet.

Besonders deutlich zeige sich die Repression zwischen dem 21. und dem 25. Januar, so Amnesty International. In diesen Tagen kam es im ganzen Land zu Massenprotesten gegen die Regierung Maduros. «In diesem kurzen Zeitraum sind 47 Menschen, Regierungsgegner, gezielt getötet worden», sagt Lisa Salza, Länderbeauftragte für Venezuela bei Amnesty International. «Es sind an die Tausend Menschen willkürlich verhaftet worden und mehrere Menschen sind im Zuge exzessiver Polizeigewalt getötet oder verletzt worden.»

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Lisa Salza: «Wir gehen davon aus, dass Maduro von dem Auftrag wusste.»
Aus News-Clip vom 14.05.2019.
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Die Gewalt ziele vor allem gegen Menschen aus verarmten Gebieten, heisst es in dem Bericht, Link öffnet in einem neuen Fenster weiter. Das Ziel sei, die Gegner zum Schweigen zu bringen. Und die Befehle dazu sollen von höchster Ebene kommen. «Wir gehen davon aus, dass Nicolás Maduro, wenn nicht den Auftrag gegeben hat, so doch ganz bestimmt von den Menschenrechtsverletzungen wusste, sie auch duldete, weil er auch der Oberbefehlshaber dieser Sicherheitskräfte war.»

Die Menschenrechtsorganisation fordert nun, dass die UNO eine unabhängige Untersuchungskommission und der Internationale Strafgerichtshof «vollumfängliche Untersuchungen» einleiten. Letztendlich sei die ganze Staatengemeinschaft in der Pflicht, Nicolás Maduro für die Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen.

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19 Kommentare

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  • Kommentar von Haller Hans  (H.Haller)
    Wenn solche Vorwürfe erhoben werden, muss man in jedem Falle zwingend der Sache seriös nachgehen und abklären. Wenn da was vorliegt, müsste man akkurat einschreiten können. Wenn solche Vorwürfe sich nicht bestätigen sollten, müsste man übrigens auch einschreiten, denn diffamieren ist auch strafbar. Im vorliegenden Falle glaube ich schon, dass da die Vorwürfe der "AI" nicht aus der Luft gegriffen sein können. Also überprüfen und klären. abklären wäre angesagt. - So einfach ist das Fr U.Keller.
    1. Antwort von Ursula Keller  (Note)
      Sie verstehen meine Kommentare nicht Hr. Haller. Es geht bei diesen Kommentaren keinswegs um Venezuela oder um AI, es geht um SRF und ums genau Hinschauen.
  • Kommentar von Ursula Keller  (Note)
    An SRF: Ich konnte drei Stellen finden und in zweien davon geht es nur darum wo es Proteste gab. Der von Ihnen zitierte ist also der einzige Fall im Originalbericht (aber immerhin - zugegeben - auch wenn low-income nur sehr frei übersetzt verarmt heisst).
    Im SRF Bericht steht jedoch "Unterstützt von Milizen hätten diese vor allem in den Armenvierteln von Caracas gezielt gefoltert und getötet" und "Die Gewalt ziele vor allem gegen Menschen aus verarmten Gebieten..." - nicht gerade dasselbe!
  • Kommentar von Arthur Meili  (Arthur Meili)
    In brasilianischen Medien steht, dass tausende Soldaten aus Kuba die heimischen Armee unterstuetzen. Das ist ein Grund, wieso Maduro immer noch an der Macht ist.
    1. Antwort von Ursula Keller  (Note)
      Wohl kaum!
    2. Antwort von Haller Hans  (H.Haller)
      Diese Soldaten aus Kuba sind ganz offensichtlich da um Maduro zu stützen und abzusichern. Im Klartext heisst es aber auch, dass Maduro eben doch nicht so uneingeschränkt sich auf die eigene Armee abstützen kann und will, ansonsten wären diese Kubaner ja überflüssig.
    3. Antwort von Ursula Keller  (Note)
      Auch nach dem zweiten Stammtischredner - wohl kaum!