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Urteil gegen Möbelgigant Ikea Ikea-Frankreich wegen Spionage zu Millionenstrafe verurteilt

  • Ein französisches Gericht verurteilt das Möbelhaus Ikea mit einer Strafe von einer Million Euro.
  • Die französische Niederlassung des schwedischen Möbelunternehmens soll jahrelang Mitarbeitende und Kunden ausspioniert haben.
  • Ausserdem verurteilte das Gericht in Versailles den ehemaligen Geschäftsführer von Ikea-Frankreich zu einer zweijährigen Gefängnisstrafe auf Bewährung.
Video
Aus dem Archiv: Ikea-Möbel mit Holz aus schützenswerten Wäldern
Aus Kassensturz vom 23.06.2020.
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Ikea-Frankreich soll jahrelang vertrauliche Daten wie Bankauszüge über das Personal und Bewerber gesammelt haben. Dafür hat die Sicherheitsabteilung der französischen Ikea-Tochter eine Sicherheitsfirma gegen Bezahlung beauftragt.

Auch der ehemalige Geschäftsführer Jean-Louis Baillot ist schuldig gesprochen worden. Neben seiner Gefängnisstrafe wurde er mit einer Busse von 50'000 Euro für das Sammeln persönlicher Daten verurteilt.

Unternehmen gelobt Besserung

Die Beschuldigungen sind auf den Zeitraum von 2009 bis 2012 beschränkt, wobei die Spionagetaktiken laut Staatsanwälten schon in den frühen 2000er-Jahren stattfand.

Ikea-Frankreich hat die Praktiken scharf verurteilt und setzt einen grossen Aktionsplan um, damit so etwas nicht mehr passiert, teilt das Unternehmen mit.

SRF 4 News, 15.06.2021, 12:00 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Karl Kirchhoff  (Charly)
    Bei meinem Urteil wären noch wenigstens zwei Nullen hinten dran.
  • Kommentar von Patrick Janssens  (patrickjanssens)
    Eine Busse von einer Million Euro. Woher hat Ikea die million? Durch Einnahmen von ihren Kunden, daraus folgt, die Busse wird von den Kunden gezahlt.
    2 Jahre auf Bewährung, dass könnte die Strafe sein für jemand der bei Ikea einen Stuhl klaut.
    Es wird höchste Zeit dass die Justiz bei solcher Wirtschaftskriminalität mal voll durchgreift.
  • Kommentar von Lutz Bernhardt  (lb)
    Das Strafmass ist ein Witz.