Zum Inhalt springen

Header

Video
Bolton ruft zur Unterstützung Guaidós auf
Aus News-Clip vom 29.01.2019.
abspielen
Inhalt

US-Armeeeinsatz in Venezuela? «5000 Soldaten» – Notiz sorgt für Spekulationen

  • John Bolton hat Spekulationen über einen möglichen Militäreinsatz der USA in Venezuela ausgelöst.
  • Grund dafür war eine Notiz auf seinem Schreibblock an einer Pressekonferenz.
  • «5000 Soldaten nach Kolumbien», war darauf zu lesen.

An einer Pressekonferenz zeigte sich Bolton mit einem Notizblock, den er so hielt, dass die Vermerke darauf für Teilnehmer – und Fotografen – bestens zu lesen waren.

In der ersten Zeile stand eine Notiz zu den Gesprächen mit den Taliban in Afghanistan. In der zweiten Zeile dann Folgendes: «5000 Soldaten nach Kolumbien». Angesichts der Krise im Nachbarland Venezuela sorgte das Bild von Boltons Notizen für Diskussionen.

Absicht oder Versehen?

Wollen die US-Amerikaner nun auch militärisch in Venezuela eingreifen und das durch eine Truppenverlegung nach Kolumbien vorbereiten? Ist Boltons quasi in die Kameras gehaltene Notiz also die Art und Weise, einen solchen Militäreinsatz in Aussicht zu stellen oder zumindest deutlicher als bisher damit zu drohen?

Der amtierende US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan hält sich bedeckt. Man beobachte die Lage in Venezuela sehr genau, sagte er bei einer Pressekonferenz im Pentagon. Er habe nicht mit Bolton über dieses Thema gesprochen. Weiter wolle er die Angelegenheit nicht kommentieren.

Zuvor hiess es von Seiten des Penatgons knapp: «Wie der Präsident gesagt hat, alle Optionen sind auf dem Tisch.»

Kolumbiens Regierung weiss von nichts

Die kolumbianische Regierung hat laut eigenen Angaben keine Erklärung für den Vermerk auf Boltons Notizblock. «Die Bedeutung und der Grund des besagten Vermerks ist uns nicht bekannt», sagte der kolumbianische Aussenminister Carlos Holmes Trujillo am Montagabend (Ortszeit) in einer auf Twitter verbreiteten Mitteilung.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

43 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
    Da veranstalten die Amis jahrelang ein riesiges Theater um die (angebliche) Einmischung Russlands in die amerikanischen Wahlen... nur um jetzt (wieder einmal) ziemlich offen einen Regimewechsel in einem anderen Land anzustreben. Wäre es nicht Weltpolitik, wäre das Ganze zum Lachen.
  • Kommentar von Daniel Schmidlin  (Queren life)
    Dort wo Putin Freundschaften pflegt, geht es für die Menschen in die Binsen. Ideologie, Fanatismus und Zerstörung gehören zusammen.
    1. Antwort von Konrad Schläpfer  (Koni)
      @Schmidlin
      Darum geht es ja den Irankern, Libyern, den Afghanen, den Syrern usw. sooooo gut. Die " GUTEN " bringen Demokratie und Frieden! Tzzz.
    2. Antwort von A. Theilkaes  (Venceremos)
      @ D. Schmidlin: das ist derat weit weg von der Realität, da kann man eigentlich gar nicht mehr argumentieren. Aber immerhin ist nicht mehr Stalin Schuld..
  • Kommentar von Peter Imber  (Wasserfall)
    Klar ist gut, wenn der Diktator Maduro, der sein Land mit seinen extrem- sozialistischen Ideen in den totalen Ruin getrieben hat, weichen muss. Aber die USA sollen davon die Finger lassen. Denke schon bald mal wird der Druck der Bevölkerung so gross werden, dass auch Teile des Militärs zum Volk überlaufen wird. Dann werden die Tage von Maduro gezählt sein. Der Westen hilft dann besser beim Wiederaufbau des Landes. Typisch, dass Rusdland und China zu diesem Despoten halten.
    1. Antwort von Thomas F. Koch  (dopp.ex)
      Russland und China geht es nicht um Maduro persönlich. Die beiden Länder haben handfeste finanzielle Interessen, dass Venezuela die Schulden zurückbezahlt. Das sehen sie (warum auch immer) realistischer bei Maduro als bei Guaidós.