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Bernie Sanders wirft das Handtuch
Aus Tagesschau vom 08.04.2020.
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US-Präsidentschaftswahlkampf Bernie Sanders zieht Kandidatur zurück

  • Senator Bernie Sanders steigt aus dem Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur aus.
  • Damit ist bei den Demokraten der Weg für den früheren Vizepräsidenten Joe Biden frei.
  • Sanders' Wahlkampfteam gab seine Entscheidung einen Tag nach der jüngsten Vorwahl im US-Bundesstaat Wisconsin bekannt.
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US-Vorwahlen «Super Tuesday»: Bernie Sanders
Aus 10vor10 vom 03.03.2020.
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Damit ist Biden der einzige verbliebene Bewerber im Rennen der Demokraten und steht de facto als Herausforderer von Präsident Donald Trump fest. Die Wahl findet am 3. November statt.

Wahlkampf im Schatten von Corona

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus war der US-Wahlkampf zuletzt weitgehend zum Erliegen gekommen. Diverse Bundesstaaten verschoben ihre ursprünglich für März und April angesetzte Vorwahlen auf einen späteren Zeitpunkt.

Lediglich Wisconsin scherte aus und hielt seine Vorwahl trotz hitziger Diskussionen und gegen den Willen des dortigen Gouverneurs zum ursprünglichen Termin ab. Bislang gab es noch keine belastbaren Ergebnisse aus Wisconsin.

Starker Start

Zu Beginn des Rennens hatte Sanders in nationalen Umfragen unter den demokratischen Präsidentschaftsbewerbern über längere Zeit geführt. Er war auch stark in die Vorwahlserie gestartet.

Am «Super Tuesday» am 3. März, dem wichtigsten Vorwahltag mit Abstimmungen in 14 Bundesstaaten, räumte Biden jedoch ab und gewann in 10 Staaten. Auch bei den nächsten grösseren Vorwahltagen setzte Biden seine Siegesserie fort und baute seinen Vorsprung vor Sanders aus – zuletzt nun auch in Wisconsin.

Diverse ehemalige Mitstreiter, die aus dem parteiinternen Rennen ausgestiegen waren, hatten sich öffentlich für Biden als Präsidentschaftskandidaten ausgesprochen und ihre Anhänger dazu aufgerufen, dessen Kampagne zu unterstützen.

Parteitag im August

Im Sommer wollen die Demokraten ihren Präsidentschaftskandidaten offiziell küren: Der Nominierungsparteitag war ursprünglich für Mitte Juli angesetzt, wurde wegen der Corona-Krise aber auf Mitte August verlegt.

Zu Beginn hatten sich bei den Demokraten fast 30 Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur ihrer Partei bemüht. Sie stiegen jedoch nach und nach aus, mit dem Fortschreiten der Vorwahlen zuletzt immer schneller.

SRF 4 News, 8.4.20, 18 Uhr;

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Claudia Beutler  (Claudia)
    Aus meiner Sicht sind beide zu alt. Die Amerikaner scheinen ältere Männer zu bevorzugen. Obwohl Obama und Clinton waren jung... Warum jetzt all diese Greise. Auch Trump ist 74 Jahre. Im normalen Leben würden sich sich längst der Rente erfreuen und sich sagen:" Ich bin zu alt für so was". Aber die wollen einen Staat regieren. Mit wäre Budiggier oder eine von den jungen Frauen lieber gewesen.
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  • Kommentar von Alex Volkart  (Lex18)
    Das bedaure ich sehr. Auch wenn ich als Mittewähler nicht ganz hinter Herr Sanders stehen könnte hätte er doch der USA eine wirklichen Wandel gebracht. Denn so gross ist der Unterschied zwischen Herr Trump und Herr Biden auch wieder nicht. Beide stehen der Wirtschaft viel zu nah, Wissen am nächsten Tag nicht mehr was sie davor versprochen haben, haben gesellschaftliche Defizite, usw.
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  • Kommentar von Fritz Meier  (FriMe)
    Meines Erachtens ein Entscheid der Vernunft. Sanders ist in den USA nicht wählbar, er ist vielen US-Wähler schlicht zu links. Biden hat reale Chancen, gewählt zu werden, sofern im die Gesundheit hold ist. Der infantile Dauerlügner ist zum Glück nicht viel jünger...
    Hier ein kurzer Ausschnitt aus dem Jahre 2015 (Biden als Vize-Präsdient unterwegs): https://www.youtube.com/watch?v=PpI-gPhc538
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    1. Antwort von Fabian Engeler  (Fabian Engeler)
      Wissen Sie wer auch realie Chancen hatte, gewählt zu werden? Hillary Clinton.
      Mit Biden sind die USA in praktisch derselben Situation wie damals. Dass Sanders "nicht wählbar" ist, ist eine blanke Lüge, da er eine breit gestützte Basis hat und durchs Band Menschen für Politk interessieren konnte, die wirklich etwas verbessern möchten. Nicht wählbar ist dabei ein Wort des Establishments, die sich fürchten, Einfluss und Geld zu verlieren, wenn Sanders im Weissen Haus gelandet wäre.
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