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US-Wahlen: Hochspannung in Pennsylvania
Aus Tagesschau vom 06.11.2020.
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US-Wahlen 2020 Pennsylvania gab den Ausschlag: Vier Swing States noch offen

Joe Biden gewinnt in Pennsylvania. Damit ist klar: Er gewinnt auch die US-Präsidentschaftswahlen. Noch offen ist, wieviel Elektorenstimmen Joe Biden insgesamt holt. In drei Staaten – Arizona, North Carolina und Georgia – ist der Sieger noch nicht gekürt. Zwar ist auch das Resultat in Alaska noch nicht bekannt, dieser Staat dürfte aber ziemlich sicher an die Republikaner gehen. In den noch offenen Swing States sieht es zurzeit so aus

  • Arizona: Vorteil Biden

Trump: 48.6 Prozent
Biden: 49.6 Prozent
Unterschied: 29'861 Stimmen
95 Prozent der Stimmen sind ausgezählt

  • Georgia: Vorteil Biden

Trump: 49.3 Prozent
Biden: 49.4 Prozent
Unterschied: 7248 Stimmen zugunsten Bidens
99 Prozent der Stimmen sind ausgezählt

  • North Carolina: Vorteil Trump

Trump: 50.0 Prozent
Biden: 48.6 Prozent
Unterschied: 76'515 Stimmen
98 Prozent der Stimmen sind ausgezählt

Wann ist mit weiteren Resultaten zu rechnen?

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In den Swing States in denen das Rennen noch offen ist, rechnen die Behörden wie folgt mit der Bekanntgabe von weiteren Resultaten:

  • Georgia: Die Resultate werden fortlaufend veröffentlicht. Der in Georgia für die Wahl zuständige Minister erklärt, er rechne mit einer Neuauszählung, da der Abstand zwischen den Kandidaten sehr gering sei.
  • Arizona: Auch hier werden die Resultate laufend veröffentlicht. Die Behörden informierten, dass sich die Auszählung der verbleibenden Wahlunterlagen bis ins Wochenende hineinziehen werden.
  • Nevada: Es kann offenbar noch Tage dauern, bis das Endresultat feststeht.
  • North Carolina: In diesem Staat sind Briefstimmen gültig, die bis zum 12. November eintreffen. Sofern sie am Wahltag aufgegeben wurden. Das Resultat wird also auf sich warten lassen.

SRF4 News; 7.11.2020, 06.00 Uhr;

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110 Kommentare

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  • Kommentar von Fritz Meier  (FriMe)
    Noch vor 10 Jahren hätte ich das für völlig undenkbar gehalten, dass ein demokratisch gewählter Präsident in der ältesten Demokratie der Welt sagt, "stoppt das Auszählen". Im 2020 ist das Realität geworden. Ich habe den Eindruck, dass wir gerade Zeugen werden, wie in den USA oder Ungarn oder Venezuela die Wahrheit und somit die Demokratie durch Präsidenten-Imitate zu Grabe getragen wird. 50% wählten die Vorspiegelung von America is great again und reissen die anderen 50% mit in den Abgrund.
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Statt anklagen möge Trump nun endlich mal eine Runde schweigen und mal zuhören, was andere zu den Wahlen und dem Weltgeschehen sagen ( er ist ja wie wir nicht mehr als einer von ca. 8 Mia Menschen).
    1. Antwort von Roger Stahn  (jazz)
      Ueli von Känel, Trump ist noch immer US-Präsident und hat sicher zugehört und zur Kenntnis genommen, als Biden in einem Statement sagte: «Wir haben die allumfassendste und weitreichendste Wahlbetrugsorganisation in der Geschichte eingerichtet.» (Pod Save America)
  • Kommentar von Andreas Hug  (AndiHug)
    Am Wahltag sollte eigentlich entschieden werden und nicht Tage danach. Das führt doch nur zu Spannungen wenn am Wahltag der eine fast als Sieger da steht und dann durch die Briefwahl noch zurückfällt. Da verwirrt man die Menschen damit. in Pennsylvania war Trumps über 12% und über 600`000 Stimmen vorraus. 3 Tage später hat Biden alles aufgeholt. Mir ist egal wer gewinnt, aber der Ablauf ist schlecht.
    1. Antwort von Hans Vetsch  (Psan)
      Es wurde am Wahltag entschieden, nur weiss man halt noch nicht wie entschieden wurde. Und daran dass man es noch nicht weiss sind die Republikaner Schuld, weil sie verhindert haben dass gewisse Staaten mit dem Auszählen der Briefstimmen schon vor dem Wahltag begonnen werden konnte. In vielen Staaten ist das üblich, aber in Pennsylvania z.B. ist es nicht erlaubt.
    2. Antwort von Michael Mäder  (Schwar)
      Das ist genau das Problem. In einigen Bundesstaaten dürfen die nach dem Wahltag eingetroffenen Stimmen gemäss (allerdings auch nur vorläufigen) Gerichtsurteilen noch gezählt werden, in anderen nicht, und in wiederum anderen liegt dazu kein Entscheid vor. Völlig crazy, einige Monate vor der Wahl das Prozedere zu ändern und flächendeckendes Mail-in-Voting zuzulassen und die Wählerregistrierung aufzuheben.

      Dem-Gouverneure, die dies getan haben, glaubten wohl an einen klaren Sieg.
    3. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      M.Mäder. Es gibt weder Dem-Governors in Pennsylvania, noch in Arizona, noch in Georgia, und so weiter. Die Wahlgesetze wurden von den Parlamenten der einzelnen Bundesstaaten mittels beider Parteien festgelegt. Es gab überall Wahlbeobachter von beiden Parteien, Unabhängigen und OSZE. Es gibt überall Kontrollmechanismen, wie z.B. Kameras. Es gibt Vertrauen des Volkes, ausser Leute wie Trump und Co. Was braucht es noch?