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International USA machen Jagd auf angeklagte Fifa-Funktionäre

Der ehemalige Präsident des peruanischen Fussball-Verbandes und Ecuadors Verbandschef sind im Rahmen des Fifa-Skandals festgenommen worden. Beide gehören zu jenen Personen, welche die USA neu angeklagt haben.

Legende: Video Luis Chiriboga aus Ecuador belagert von Journalisten abspielen. Laufzeit 0:24 Minuten.
Vom 05.12.2015.

Manuel Burga, ehemaliger Präsident des peruanischen Fussball-Verbandes und Mitglied des Entwicklungskomitees, sowie Luis Chiriboga der ecuadorianische Verbandschef wurden am Freitagabend in Lima verhaftet. Gegen ihn lief ein internationaler Haftbefehl. Burga beteuerte seine Unschuld, als ihn die Polizei beim Verlassen seines Hauses abführte.

Chiriboga stellte sich in seinem Heimatland Ecuador, das keine Staatsangehörigen ausliefert.

Auf Kreuzfahrtschiff festgenommen

Auch Hector Trujillo, Generalsekretär des guatemaltekischen Verbandes und Richter am nationalen Verfassungsgericht, wurde gefasst. US-Behörden schnappten den 62-Jährigen in der Morgendämmerung auf einem Kreuzfahrtschiff in Florida beim Familienurlaub, wie das FBI mitteilte. Er muss nun vor einem Bundesgericht in Florida erscheinen.

Burga, Chiriboga und Trujillo gehören zu den 16 Fifa-Offiziellen, deren Anklagen das amerikanische Justizministerium am Donnerstag öffentlich gemacht hat. Es geht um Bestechung in Millionenhöhe. Alle Verdächtigen gehören der Concacaf und Conmebol an, den Verbänden von Nord-, Mittel- und Südamerika sowie der Karibik.

Festnahme in Peru

Wegen seiner mutmasslichen Verwicklung in die Fifa-Korruptionsaffäre hat die peruanische Polizei den ehemaligen peruanischen Verbandschef Manuel Burga festgenommen. Die US-Behörden hätten nun 60 Tage Zeit, einen formellen Auslieferungsantrag zu stellen, teilte die peruanische Staatsanwaltschaft mit.

7 Kommentare

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  • Kommentar von P Fetz (P.Fetz)
    Da sieht man dass die USA ein Imperium ist, die dürfen alles was die andern nicht dürfen! Darum machen sie keine Jagd auf ihre Kriegsverbrecher Bush, Obama und Co! Aber auf den Fussball los gehen auch wenn sie geschmiert haben bei der Weltmeisterschaft in den USA in den 90er Jahren!
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Die USA waren im Rennen um die WM 2022. Durch diese politisch motivierte Justizkampagne wollen sie anderen Nationen mitteilen, zu was sie bei Widerstand gegen sie fähig sind. Es geht ihnen wenig um Fussball, sondern um Gefolgschaft. Die USA sehen lateinamerikanische Länder schon seit über 100 Jahre als ihren Hinterhof an. Wenn es ihnen um Korruption gehen würde, müssten sie zuerst die US-Präsidentenwahl reformieren. Da werden Summen im hohen Mia-Bereich für die "richtige" Person "gespendet".
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  • Kommentar von Jürg Sand (Jürg Sand)
    Kann mir jemand erklären was die USA mit Fussball zu tun hat und warum sie Fifa-Funktionäre (unter anderem peruanische) verfolgt. Habe ich etwas nicht mitbekommen? Könnte man, falls es so ist wie ich mir wage denke, nicht auch die Bundesanwaltschaft beispielsweise auf Football-Clubs ansetzen. Mit Justiz-Deals lassen sich ja ganz hübsche Sümmchen zur Auffüllung der Staatskasse erpressen.
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    1. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      Ausnahmsweise mit Ihnen einverstanden. Hier geht es um eine Machtdemonstration (und damit um Angstmache) und um eine weitere Kuh, die gemolken werden soll. Die gibt zwar nicht viel Milch, aber gerade Ihre Partei kennt und praktiziert diese Vorgehensweise ja am besten: "Steter Tropfen höhlt den Stein" (hier eher angebracht: "...füllt den Krug").
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    2. Antwort von Martin Krebs (Martin K)
      Lieber Herr Sand, Gar nichts !!! Es ist eine weitere macht demonstration nebst dem Wirtschftskrieg der seit einger zeit in gange ist.
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    3. Antwort von R. Glättli (R. Maier-G.)
      Gäbe es nichts zu holen, wären die Amis auch nicht aktiv! Wie die Parasiten, widerlich!! Das soll aber nicht bedeuten, dass ich das, was bei der FIFA abgeht gutheisse!
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    4. Antwort von Heiner Zumbrunn (Heiner Zumbrunn)
      Ja, Herr Sand, das ist korrekt. Was hat die USA damit zu tun? Die können Soccer ja kaum beschreiben. Könnte es damit zu tun haben, dass wir Schweizer eben nichts tun und nicht mal Steuern kassieren von der FIFA? Also eine Grundlage für die Mauscheleien und korrupte Machenschaften für die FIFA bieten und nebenbei für die Einwohner die law and order Politik gegen kleine Gangster propagieren? Nicht gut für die Schweiz. Wir sehen und hören ja nichts. Weil wir das nicht wollen!
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