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Verkauf von E-Autos fördern Merkel will eine Million Ladestationen bis 2030

  • Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich vor dem Auto-Gipfel am Montag zu einem deutlichen Ausbau der Ladestationen für Elektro-Autos bekannt.
  • «Hierfür wollen wir eine Million Ladepunkte bis zum Jahr 2030 schaffen», bekräftigte die CDU-Politikerin in ihrem wöchentlichen Video-Podcast.
Video
Aus dem Archiv: Haben Elektroautos ein CO2-Problem?
Aus 10vor10 vom 10.09.2019.
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Beim zweiten Auto-Gipfel im Kanzleramt sollen neben dem Ausbau der Ladepunkte zwei weitere Themen im Zentrum stehen: Zum einen die Förderung alternativer Antriebe, was durch eine Kaufprämie geschehen könne, an der sich die Bundesregierung und die Automobilfirmen beteiligten. Bei den neuen Antriebstechnologien werde neben der Elektromobilität auch Wasserstoff eine strategische Rolle spielen.

Der Auto-Gipfel

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Bei einem Spitzentreffen im Kanzleramt wollen Politik und Autobranche am Montag über die Zukunft der Schlüsselindustrie beraten. Eine Regierungssprecherin sagte am Freitag, es gehe um Massnahmen, wie der Produktions- und Innovationsstandort Deutschland gestärkt werden könne.

Eine wesentliche Rolle spielt der Ausbau der Elektromobilität. Bei dem Treffen soll es konkret darum gehen, wie die Ladeinfrastruktur für E-Autos verbessert werden kann – damit E-Fahrzeuge den Durchbruch auf dem Massenmarkt schaffen.

Zum anderen werde es um die Auswirkungen des Mobilitätswandels auf die Arbeitswelt gehen. Deshalb seien auch die Zulieferer zu dem Treffen eingeladen. «Wir werden darüber reden, wie Menschen die Transformation vom klassischen Verbrennungsmotor hin zur Elektromobilität schaffen können», sagte Merkel. «Wir wollen unsere Fachkräfte mitnehmen auf den Weg in eine moderne, klimafreundliche Zukunft.»

Um die CO2-Ziele der EU bis 2030 zu erreichen, müssten bis dahin auf deutschen Strassen sieben bis 10.5 Millionen E-Autos unterwegs sein.

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103 Kommentare

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  • Kommentar von Reto Derungs  (rede)
    Na ja, da hat Sie aber eine Herkulesaufgabe vor sich. Heute stehen in Deutschland 28'382 normale Ladestationen und 4'322 Schnellladestationen. Da fehlt vieles bis zur Million. Und das Stromnetz, dass den Strom vom Norden Deutschlands in den Süden transportieren sollte, wird nicht weiter ausgebaut. So geht es natürlich nicht. Ich denke, Merkel wird als die Politikerin in die Geschichte eingehen, die viel versprochen und nichts gehalten hat......
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  • Kommentar von N. Schmid  (Schmid)
    Klar ist ÖV und Velo besser als jedes Auto: Da die Ölscheiche aber ohnehin nicht ewig liefern können, stehen Elektroautos langfristig nun mal alternativlos da. Mit einem Schweizer Parkplatzdach kann ein Elektroauto selbst in der Schweiz über 15'000 km pro Jahr zurücklegen. Mit den Schweizer Ölquellen kommt man dagegen keinen einzigen km weit. Wasserstoffautos sind übrigens nicht nur wesentlich teurer, sie benötigen auch etwa doppelt so viel Energie pro km, wie eine Elektroauto mit Batterie.
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  • Kommentar von M. Berger  (Mila)
    "...eine moderne klimafreundliche Zukunft?" Was für ein Trugschluss Frau Merkel und dies, um den Absatz in der Autoindustrie zu fördern. Studie rechnet mit 1,6 Mio. deutscher Elektroautos bis 2025.
    "Staatliche Förderung kurbelt den Markt an. Der starke Zuwachs von 2018 bringt die Anzahl weltweit genutzter Elektroautos zum ersten Mal auf über 5 Millionen." energieexperten.ch
    All das Rohmaterial und Werkstoffe, Verbrauch von Energie. Wohin mit den Abermillionen verbrauchter Batterien?!
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