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Legende: Video USA-Korrespondent: «Die Folgen für den Handelsstreit mit China sind schwierig abzuschätzen» abspielen. Laufzeit 02:09 Minuten.
Aus Tagesschau vom 23.04.2019.
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Verschärfung der Sanktionen Die USA wollen dem Iran den Ölhahn zudrehen

  • US-Präsident Donald Trump will im Streit mit dem Iran die Daumenschrauben anziehen.
  • Künftig sollen alle Staaten mit Strafen belegt werden, die Öl aus dem Iran importieren.
  • Die USA hatten im November Wirtschaftssanktionen gegen den Iran verhängt – acht Staaten erlaubte die US-Regierung aber vorerst ungestraft iranisches Öl zu importieren.

US-Aussenminister Mike Pompeo kündigte jetzt an, dass die Vereinigten Staaten ab dem 2. Mai keinem Land mehr Ausnahmen gewähren werden, das derzeit noch iranisches Erdöl importiert.

Washington droht mit Strafmassnahmen

Die Ausnahmeregelungen für China, Japan, Indien, Südkorea, Taiwan, die Türkei, Italien und Griechenland sollen dann wie geplant nach einem halben Jahr enden. Sollte sich ein Staat nicht an das Embargo halten, drohten ihm US-Sanktionen, hiess es weiter. Die Türkei hatte sich zuletzt noch für eine Verlängerung der Ausnahmen eingesetzt. Das US-Aussenministerium wollte sich nicht dazu äussern.

Iranische Flagge vor einer Flamme.
Legende: Geht es nach dem Willen der USA sollen die iranischen Raffinerien nicht mehr für den Export produzieren. Reuters

US-Präsident Donald Trump hatte das internationale Atomabkommen von 2015 mit dem Iran im vergangenen Jahr aufgekündigt und neue Sanktionen verhängt. Sie zielen unter anderem auf die für den Iran wichtigen Einnahmen aus dem Erdöl-Geschäft ab.

Trump will die Führung in Teheran damit zu Neuverhandlungen über ein wesentlich strengeres Abkommen über ihr Atom- und Raketenprogramm zwingen. Zudem will er den Iran so zu einem Kurswechsel in der Aussenpolitik und dem Ende der Unterstützung militanter Gruppen in der Nahost-Region bewegen.

Ölpreis steigt nach der US-Ankündigung

Ölpreis steigt nach der US-Ankündigung

Der Preis für ein Fass Rohöl der Sorte Brent stieg nach der US-Ankündigung um 3,5 Prozent auf gut 74 Dollar – den höchsten Stand seit letztem November. Um eine Verknappung des Erdöls auf dem Weltmarkt zu verhindern, kündigten die USA an, zusammen mit Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten mehr Öl zu produzieren. Bislang fördert und verkauft der Iran rund eine Million Fass Öl pro Tag.

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55 Kommentare

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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Es kann nicht sein, dass die USA bzw. Trump anderen Staaten Sanktionen aufbrummen will, die vom Iran Erdöl beziehen. Der Spiess sollte umgekehrt werden, jedem den die USA mit Sanktionen bestrafen will, keinen Handel, kein Frackingöl aus den USA und Saudi Arabien beziehen. Jeder (alle Staaten inkl. EU) sollte den Mumm haben sich gegen diesen Trump durchsetzen. Ausserdem darf man das iranische Volk nicht noch mehr in die Armut stürzen, sie leiden schon genug.
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Dieser Bericht ist völlig überflüssig weil schon hundert mal durchgekaut und allseits bekannt .
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  • Kommentar von Udo Gerschler (UG)
    Die kriegen ihr Fracking Öl nicht los und müssen sich einen Markt schaffen.Mal sehen was an Sanktionen oder Intrigen kommt wenn Nord Stream2 fertig ist.
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