Zum Inhalt springen

Header

Video
Julian Assange vor Gericht
Aus News-Clip vom 01.05.2019.
abspielen
Inhalt

Verstoss gegen Auflagen Julian Assange muss in London ein Jahr ins Gefängnis

  • Julian Assange ist wegen Verstosses gegen seine Kautionsauflagen in Grossbritannien zu 50 Wochen Haft verurteilt worden.
  • Laut einem Londoner Gericht hatte sich Assange im Juni 2012 mit der Flucht in die equadorianische Botschaft unrechtmässig einer Auslieferung entzogen.
  • Am Donnerstag steht Assange erneut in London vor Gericht: Dann soll es um den Auslieferungsantrag der USA gehen.

Der gebürtige Australier war am 11. April dieses Jahres von der britischen Polizei in der Botschaft Ecuadors in London festgenommen worden, nachdem das südamerikanische Land das politische Asyl aufgehoben hatte. Er war 2012 in die diplomatische Vertretung geflüchtet. Damals lag gegen ihn ein europäischer Haftbefehl wegen Vergewaltigungsvorwürfen in Schweden vor.

Assange, der die Vorwürfe immer zurückwies, fürchtete, via Schweden in die USA ausgeliefert zu werden. Assanges Anwalt hatte vor Gericht argumentiert, der heute 47-Jährige habe sich den Behörden entziehen müssen, da ihn kein fairer Prozess erwarte und er an die USA ausgeliefert werden solle.

Die USA werfen Assange Verschwörung mit der Whistleblowerin Chelsea Manning vor, um ein Passwort eines Computernetzwerks der Regierung zu knacken.

Video
Aus dem Archiv: Wikileaks-Gründer Assange droht Auslieferung
Aus Tagesschau vom 11.04.2019.
abspielen

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

9 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von August Schläpfer  (Tsugua)
    Wenn in einer Gesellschaft das Aufdecken von Verbrechen als ein Verbrechen gilt, ist das ein klares Zeichen, dass diese Gesellschaft von Verbrechern regiert wird.
    1. Antwort von David Neuhaus  (Um Neutralität bemüht)
      Eindeutig der intelligenteste Kommentar! Ohne Blabla auf den wesentlichen Punkt gebracht! Danke August Schläpfer.
  • Kommentar von Samuel Hilty  (Samsare)
    Was mich nun noch interessiert ist, was nach dieser Haftstraffe geschieht? Wird er danach zusätzlich noch an die USA ausgeliefert?
  • Kommentar von Daniel Schmidlin  (Queren life)
    Ich habe mit solchen Internethäckern kein Erbarmen. In unseren Demokratien sind für Aufklärungsarbeit die Parlamente zuständig.
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Unsere Parlamente werden von Lobbyisten beherrscht. Jüngstes Beispiel VVG.
    2. Antwort von Olivier Saner  (sanero)
      Das ist ein schöner Traum.
    3. Antwort von M. Keller  (mkel)
      Diese Aussage ist grundfalsch. Es sind die Medien, die die Aufklärungsarbeit in einer Demokratie leisten müssen. Assange hat in der Rolle eines Journalisten die Informationen veröffentlicht, die die betroffenen Parlamente nicht aufklären wollten, oder konnten. Als Anhänger der Demokratie müssten Sie Assange und Co. dankbar sein. Ohne sie wären all die Sauereien unter dem Teppich geblieben.