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Virus im Kongo im Vormarsch Rebellen greifen Ebola-Ärzte an

  • In der Demokratischen Republik Kongo werden Gesundheitsteams drei bis vier Mal pro Woche von Rebellen angegriffen.
  • Dies würde den Kampf gegen das Ebola-Virus stark erschweren, teilt das Gesundheitsministerium mit.
Ebola-Arzt im Einsatz.
Legende: Die Zahl der neuen Fälle pro Woche nimmt aber rasant zu. Keystone

Der Sprecher von UNO-Generalsekretär António Guterres verurteilte die Angriffe. Er rief alle bewaffneten Rebellen-Gruppen auf, den Waffenkampf gegen das Gesundheitspersonal einzustellen.

Durch die Kämpfe der Rebellengruppen im Gebiet sind rund eine Million Menschen aus ihren Dörfern vertrieben worden. Sie sind deshalb nicht fest angesiedelt. Das macht es schwieriger, sie zu erreichen oder Menschen, die sich angesteckt haben könnten, zu überwachen. Beim jüngsten Ebola-Ausbruch im Osten von der DR Kongo sind bisher über 150 Menschen gestorben.

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Alexander Ognjenovic (Alex)
    In Afrika nimmt die Überbevölkerung sehr stark zu! Das führt auch zu einem Anstieg der Krankheiten wie Ebola, Tuberkulose, AIDS usw....! Ich wäre froh wenn die Menschen in Afrika bessere Chancen bekommen auf schulische Bildung um auch aufgeklärt zu werden über Familienplanung, Vermeidung von Überbevölkerung, Vermeidung von Krankheiten und vor allem Verhütung!
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    1. Antwort von Charles Morgenthaler (ChM)
      Die Mär von der Überbevölkerung Afrikas hält sich hartnäckig. Überbevölkert sind allenfalls einzelne Länder (Ruanda, Burundi, Nigeria z.B.) und manche Zentren. Allein die DR Kongo ist etwa so gross wie ganz Westeuropa und hat gerade mal 81 Mio Einwohner, Also nix mit überbevölkert. Das Land hat nicht bloss Urwald, sondern riesige, fast unbewohnte, sehr fruchtbare Landflächen und überall mehr als genug Wasser. Leider macht niemand was Gescheites daraus. (Landwirtschaft!)
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  • Kommentar von Daniel Bucher (DE)
    So ist das eben in Afrika. Die helfende Hand wird geschlagen. Kein Wunder verbreitet sich nicht nur Ebola im schwarzen Kontinent stärker als in Europa.
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    1. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      Die Milizen sind einheimisch. Die Waffenlieferanten und Geldgeber sind hingegen von anderen Kontinenten, insbesondere Nordamerika und Europa. Damit greift diese Verurteilung von Afrika und seinen Einwohnern ziemlich zu kurz. Jeder mit einem Smartphone ist mitverantwortlich.
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    2. Antwort von Daniel Bucher (DE)
      @Müller. Soso, nicht die einheimischen Täter sind Schuld sondern die Hersteller einer Waffe? Welche Geldgeber sollten in der 'demokratischen' Republik Kongo ein Interesse haben, plündernde und mordende Milizen zu unterstützen? Es ist ein bekanntes Phänomen, dass sich in Schwarzafrika im Vakum eines nicht funktionierende Staaten, Milizen bewaffnen und die Bevölkerung terrorisieren. Meist spielt auch die Religion (Finanzierung durch islamische Staaten) eine Rolle. Wir sind nicht mitverantwortlich.
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    3. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      @ Bucher: Dann nennen Sie uns doch bitte, welche der Rebellen durch einen islamischen Staat unterstützt werden? Und ich mache Sie darauf aufmerksam, dass es auch und in vorderster Front Schweizer Firmen sind, die im Kongo Bodenschätze ausbeuten. Und das mit nachweislich illegalen Machenschaften.
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    4. Antwort von Christian Buehrle (Christian Buehrle)
      Es ist nicht einfach "so" in Afrika. Einen ganzen Kontinent - der grösser ist als die USA, Europa, China und Indien zusammen wohlgmerkt - einfach mal pauschal verurteilen? Da machen Sie es sich viel zu einfach.
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  • Kommentar von Harald Buchmann (Harald_Buchmann)
    Es wäre komplett unverständlich und dumm von den Rebellen, wenn man nicht wüsste das US Geheimdienste wiederholt als Ärzte verkleidet Spionage und Mordkommandos durchführen. Damit haben sie die Unantastbarkeit von Hilfsteams missbraucht und ruiniert.
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    1. Antwort von Daniel Bucher (DE)
      Haben sie für ihre Behauptungen irgendwelche Beweise? Was sollten die USA im Kongo spieonieren? Das wäre ziemlich unverständlich und nutzlos. Dort gibt es nichts zu holen. Mordkommandos? Gegen wen und weshalb?
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    2. Antwort von Charles Morgenthaler (ChM)
      Mit den Methoden der US (und auch anderer) Geheimdienste mögen Sie ja Recht haben. Allerdings wüsste ich nicht, was es in der aktuellen Ebola Region auszuspionieren gäbe. Das Vorgehen der Rebellen bleibt also dumm und unverständlich, ihre Waffen weden sie selber nicht vor dem Virus schützen.
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    3. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      Oh doch, in Ost-Kongo gibt es sehr viel zu holen Gold, Diamanten, Kobalt, Coltan und andere Erze. Die Milizen mögen Afrikaner (auch Kindersoldaten) sein. Aber die Chefs und Käufer sind Amerikanische, Chinesische und Europäische (auch Schweizer) Firmen.
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    4. Antwort von Harald Buchmann (Harald_Buchmann)
      Natürlich habe ich Beweise, Sie auch, das Thema machte vor ein paar Jahren gross Schlagzeilen. Haben Sie schon vergessen?
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    5. Antwort von Charles Morgenthaler (ChM)
      Ganz richtig Herr Müller, die DR Kongo ist ein sehr rohstoffreiches Land. Bloss benötigt man keine verkleideten Spione um die Rohstoffe auszubeuten. Die Leute von Glencore schaffen das in Anzug und Krawatte von ihren Büros im Kt. Zug aus.
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    6. Antwort von Daniel Bucher (DE)
      @Müller Das ist aber eine richtige Verschwörungstheorie: Die Chefs der mordenden Milizen sind Schweizer, Chinesen und Amerikaner! Da ist ihnen wohl die Fantasie durchgegangen.
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    7. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      @ Bucher: Keine Verschwörungstheorien, sondern unter Anderem in den Recherchen zu den Panama Papers erschienen. Auf publiceye.ch finden Sie Weiterbildung, zB unter "Gunvor im Kongo" und "Glencores zweifelhafte Geschäfte in der DR Kongo". Beides übrigens Schweizer Firmen mit Sitz in Zug.
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    8. Antwort von martin blättler (bruggegumper)
      Und Ebola kommt aus einem Geheimlabor,wie Aids?Und das Gegenmittel sind zerriebene Organe eines Albinokindes?Weitverbreitete Denkmuster im Herz der Finsternis.
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