Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Vorwurf von Falschnachrichten Russland wollte Europawahl beeinflussen

  • Russland hat nach Einschätzung der EU-Kommission mit andauernden Falschnachrichten versucht, die Wahlen in das Europäische Parlament zu beeinflussen.
  • Man könne aber nicht von einer eigentlichen Desinformations-Kampagne gegen die Europawahlen Ende Mai sprechen, schränkte die Kommission ein.
Video
Archiv: Russland am Pranger als Lieferant von Falschmeldungen
Aus 10vor10 vom 04.07.2017.
abspielen

«Die gesammelten Beweise haben gezeigt, dass russische Quellen weiterhin Desinformation betreiben, um die Wahlbeteiligung zu dämpfen und die Wählerpräferenzen zu beeinflussen.» Dies schreibt die EU-Kommission in einem Bericht. Zugleich schränkte sie ein, dass es keine ausreichenden Hinweise gebe, um von einer ganz konkret auf die Europawahlen ausgerichteten Desinformations-Kampagne zu sprechen.

Die Kommission hatte mit Blick auf die Europawahlen Ende Mai immer wieder vor gesteuerten Kampagnen vor allem aus Russland gewarnt. Deshalb richtete sie mit den EU-Mitgliedstaaten unter anderem ein System zum besseren Informationsaustausch ein. Zudem haben unter anderem Facebook, Google, Twitter und der Firefox-Entwickler Mozilla einen freiwilligen Verhaltenskodex unterschrieben.

Kampf gegen Fake News

Die EU-Kommission betonte nun, derlei Bemühungen hätten dazu beigetragen, die Auswirkungen von Fake-News-Kampagnen auf die Wahlen zu begrenzen. Für eine abschliessende Bewertung sei es jedoch noch zu früh.

Die Taktik «von internen und externen Akteuren, insbesondere in Verbindung zu russischen Quellen», entwickle sich ebenso schnell wie die der EU-Staaten und der Online-Plattformen. Deshalb müsse der Kampf gegen Falschmeldungen fortgesetzt werden.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

39 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von August Meier  (And007)
    Leider wird von ALLEN Seiten beeinflusst. Das reicht vom traditionellen Lobbying der Konzerne, Influenzer, unsere eigenen Parteien, den Medien, bis zu staatlich kontrollierten Geheimdiensten, um nur einige zu nennen. Ich denke da hilft nur sich breit zu informieren, inklusive Infos der gefühlten "Gegenseite" und zuletzt natürlich immer Hinterfragen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Harald Buchmann  (Harald_Buchmann)
    Wenn ich in China die Desinformation aus dem Westen lese inklusive SRF, dann komme ich zum Schluss dass jedes System seine eigene Fake Wahrheit verteidigt und es hasst wenn Unwahrheiten in den eigenen Reihen aufgedeckt werden. In den Vorhersagen war russische Presse oft präziser (Angriff auf Libyen sei ein Fehler, Ukraine driftet richtung Bürgerkrieg, viele Europäer haben genug vom jetzigen System...) als die ideologische Westpresse.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Thomas Brand  (tomcomm)
    Ich würde gerne mehr über die unzähligen Stiftungen, Think Thanks und PR Stellen transatlantischer Natur erfahren, welche unter dem Radar agieren und mit beträchtlichen Ressourcen ausgestattet sind. Vereinfacht gesagt wird dort Mindset Design hergestellt und vertrieben.
    Eine Recherche zu diesem Thema, das wäre doch etwas fürs SRF?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Alex Kramer  (Kaspar)
      beisst man die Hand, welche einem informell füttert?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen