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Scholz und Laschet wollen beide ins Kanzleramt
Aus SRF News vom 26.09.2021.
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Wählerwanderung Grafik: Union verliert Millionen Wähler an andere Parteien

  • Die SPD und die Grünen haben Hunderttausende Wählerinnen und Wähler gewinnen können.
  • Die Union hat knapp vier Millionen Wähler an die SPD und Grünen verloren.
  • Neben der SPD und den Grünen konnte auch die FDP im Vergleich zu den Wahlen im Jahr 2017 zulegen.

CDU und CSU haben insgesamt 3.9 Millionen Wählerinnen und Wähler verloren, die meisten von ihnen an die SPD und an die Grünen. Konkret wanderten 1.99 Millionen Wähler an die SPD und 1.05 Millionen an die Grünen ab. 1.32 Millionen einstige CDU/CSU-Wähler haben sich neu zur FDP bekannt, und 410'000 Wähler haben das Lager von der Union hin zur AfD gewechselt.

Bei den Bundestagswahlen 2017 stimmten noch 15.3 Millionen für die Union, bei diesen Wahlen unterstützten nur noch 7.8 Millionen die CDU/CSU. Dabei wanderten Personen unter 45 Jahren, Angestellte und Selbstständige sowie Wähler, die ihre wirtschaftliche Lage positiv beurteilen, am meisten ab.

SPD als grosse Gewinnerin

Die SPD gewann 5.2 Prozentpunkte: Vor allem bei älteren und weiblichen Personen konnten die Sozialdemokraten punkten. Bei Beamten, Selbstständigen sowie Erstwählern hingegen fiel der Zuspruch gering aus. Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat viel Sympathiepunkte eingefahren, denn gut ein Drittel der SPD-Wähler gab an, seinetwegen die Partei gewählt zu haben.

Grüne profitieren von Wählerwanderung

Die Grünen konnten der Union 1.05 Millionen Wählerinnen und Wähler abgewinnen. Vor allem bei jungen Frauen, Personen mit Abitur, Beamten sowie Erstwählern konnte die Partei punkten. Die Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hingegen kam weniger gut an bei ihrer Wählerschaft: Nur einer von zehn Personen gab an, sich wegen der Kanzlerkandidatin für die Partei entschieden zu haben.

Chancen für Armin Laschet noch intakt

Kanzlerkandidat Armin Laschet hat bisher weniger Unterstützung als Angela Merkel bei den letzten Bundestagswahlen. Trotzdem kann Laschet durch die Jamaika-Koalition mit der FDP und den Grünen noch Bundeskanzler werden.

Tagesschau, 26.09.2021, 19:30 Uhr;

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Merkel lässt ein erodierendes Europa und ein sozial gespaltenes Deutschland zurück. Jetzt müssen die vernachlässigten Konflikte auf den Tisch. Man kann Angela Merkels Kanzlerschaft nicht als gescheitert betrachten. Denn zum Scheitern gehören Ziele. Und die hatte Angela Merkel eigentlich nie. Stets ging es nur darum, den Laden irgendwie am Laufen zu halten. Die Kinderarmut ist während ihrer Zeit stark angestiegen, auch Versäumnisse in der Klimaschutz-Politik wird ihr eingeräumt.
  • Kommentar von Andrea Ammann  (Holzbürin)
    Frau Merkel trägt die Hauptschuld am Niedergang der CDU. Einerseits hat sie mit ihrer Politik die CDU nach links positioniert und andererseits hätte sie dringend als Parteivorsitzende junge PolitikerInnen fördern und einen Schäuble schon vor vielen Jahren in seine wohlverdiente Pension schicken müssen.
    1. Antwort von Fabio Scheidegger  (Fabioski)
      Sicher dass es da nicht eher um Versagen auf allen Ebenen geht? Scheuer und Maut, Laschet und die Kohlekonzerne, Bundestagsabgeordnete und Maskendeals, Amtor und Korruption, div. Spendenaffären?
  • Kommentar von Daniel Bucher  (DE)
    Es wird sich in D nichts ändern. Jede mögliche Koalition wird irgendwelche Mitte Positionen vertreten und das mit einem schwachen Kanzler einer 25% Partei.