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Wahlen in Nigeria Buhari bleibt Präsident

Legende: Audio Auf Buhari wartet eine ganze Menge grosser Probleme abspielen. Laufzeit 01:39 Minuten.
01:39 min, aus HeuteMorgen vom 27.02.2019.
  • Präsident Muhammadu Buhari ist in Nigeria für vier Jahre wiedergewählt worden.
  • Der 76-Jährige erhielt laut den von der Wahlkommission veröffentlichten Zahlen 56 Prozent der Stimmen.

Der Vorsprung Buharis auf seinen wichtigsten Herausforderer Atiku Abubakar beträgt demnach rund vier Millionen Stimmen. Der frühere Vizepräsident kam demnach auf 41 Prozent.

Die Opposition hatte bereits am Dienstag – bevor alle 36 Bundesstaaten ausgezählt waren – die Ergebnisse als manipuliert bezeichnet. Die Wahlkommission muss den Gewinner noch offiziell bekanntgeben.

Der 76-jährige Buhari ist seit 2015 Präsident Nigerias. Vor der Wahl am letzten Samstag hatten Beobachter ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen ihm und dem ehemaligen Vizepräsidenten Abubakar vorausgesagt.

Der frühere Vizepräsident Nigerias, Atiku Abubakar.
Legende: Der frühere Vizepräsident Nigerias, Atiku Abubakar. Reuters

Riesige Menge an Problemen

Auf den alten und neuen Präsidenten Nigerias warten nun grosse Aufgaben: Die Sicherheitslage im Land ist prekär – die islamistische Terrorgruppe Boko Haram ist aktiv im Land. Zusammenstösse zwischen Nomaden und Bauern fordern fast täglich Todesopfer. Rebellen im Nigerdelta wollen einen grösseren Anteil an Nigerias Öl-Einnahmen.

Die wirtschaftliche Lage in Afrikas grösster Volkswirtschaft ist eine Herausforderung. Nirgendwo auf der Welt leben so viele Menschen in extremer Armut wie in Nigeria. Millionen von jungen Menschen sind arbeitslos. Und nicht zuletzt ist Nigeria auch eines der korruptesten Länder der Welt. Präsident Buhari hatte versprochen diesbezüglich aufzuräumen.

Sicherheit, Wirtschaftsaufschwung, Korruptionsbekämpfung – das alles hatte Buhari bereits vor vier Jahren versprochen. Nun hat ihm das nigerianische Volk nochmals eine Amtszeit gegeben, um seine Versprechen zu realisieren.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Lothar Fieber (lotvieh)
    Same procedure as every time.....
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  • Kommentar von Joseph De Mol (Molensepp)
    Status quo also! Die märchenhaften Gewinne werden weiterhin durch eine kleine, durchlauchte Schicht (auch) einheimischer Eliten abgeschöpft. Die schicken dann ihre Kinder auf die Privatschule in London oder auf den Zugerberg, lassen sich in der Privatklinik in Bayern behandeln und logieren in Lagos im Palais hinter Stacheldraht im Palmenhain. Das gemeine Volk hat leider weiterhin nichts von den Gewinnen aus dem Erdölgeschäft und lebt grösstenteils in bitterer Armut.
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