- Ein neuer Rettungsversuch für den gestrandeten Buckelwal soll sofort beginnen.
- Ziel ist es, den Wal mithilfe von Luftkissen anzuheben und in den Atlantik zu ziehen
- Finanziert wird die Aktion von zwei Unternehmern
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus erklärte, die private Rettungsinitiative schicke zunächst Taucher ins Wasser. Sie sollen Kontakt zum Tier aufnehmen und es beruhigen. Der Tauchgang soll um 17:30 Uhr beendet sein. Dabei soll auch der Untergrund untersucht werden.
Geplant ist laut Backhaus, am Donnerstag Luftkissen unter das Tier zu bringen und es schonend anzuheben. Dazu soll Schlick unter ihm weggespült werden. Der Wal solle dann auf einer Plane zwischen zwei Flossen gelagert und transportiert werden. Gehe alles gut, könne der Transport aus der Region am Freitag beginnen, sagte Backhaus.
Ein Schlepper soll die beiden Pontons bis in die Nordsee und den Atlantik ziehen, um den Wal dort freizulassen. Geplant und finanziert wird das Vorhaben den Angaben zufolge von den Unternehmern Karin Walter-Mommert und Walter Gunz.